Dienstag, 25. Juni 2019
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
ADAC Chevrolet Cup
11.09.2013

Sieg und Platz 5 für das Pfister-Racing-Team

Am 6. September 2013 wurde die siebte Rennveranstaltung des ADAC Chevrolet Cup-Markenpokals in der Motorsportarena Oschersleben ausgetragen. Nach einer bisher sehr spannenden Rennsaison setzte auch das siebte Rennen der Saison diese Serie fort; mit vielen Zweikämpfen und sehenswertem Tourenwagen-Motorsport.

Die Chevrolet Cruze Cup-Rennfahrzeuge bedürfen einer professionellen Vorbereitung durch die Rennteams, denn pro Veranstaltung werden ein Einstündiges freies Training, ein 15-Minütiges Zeittraining sowie ein Zweistündiges Langstreckenrennen ausgetragen. Die Dauer des Rennens stellt hierbei nicht nur die Fahrer auf eine konditionelle Probe, sondern fordert natürlich auch Höchstleistungen der Reifen und des Materials sowie der Mechaniker. 

Anzeige
Das Pfister-Racing-Team brachte wieder zwei Chevrolet Cruze Cup-Rennwagen an die Rennstrecke. Am Steuer des blau-weißen Cruze mit der Startnummer elf im Team „Pfister-Racing by Main-Postlogistik“ gingen Antonio Citera (SUI) und Marc Coleselli (AUT) an den Start. Der rot-weiße Cruze mit der Startnummer zehn wurde vom Österreicher Christian Neiß gefahren, sein Teamkollege war Ralf Lammering aus Parsberg (MSC Hemau) unter nordbayerischer ADAC-Bewerbung im Team „Pfister-Racing by Red line oil“. Patrick Cicchiello und Patrick Wolf aus der Schweiz konnten aus terminlichen Gründen an diesem Rennen nicht teilnehmen, werden bei der nächsten Rennveranstaltung aber wieder mit voller Motivation ins Lenkrad greifen! 

Im Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung schickten die Teams jeweils ihren besten Fahrer auf die Rennstrecke, um sich eine bestmögliche Ausgangsposition für das Rennen zu sichern. In der Startnummer elf konnte sich Marc Coleselli mit einer Rundenzeit von 1:55,280 Minuten den zweiten Startplatz sichern. Ralf Lammering im rot-weißen-Chevy mit der Startnummer zehn qualifizierte sich mit 1:57,455 Minuten auf Platz fünf.

Nach Freigabe des stehenden „Grand Prix-Starts“ zeigte Marc Coleselli im Team „Pfister-Racing by Main-Postlogistik“ seine schnelle Reaktionsfähigkeit und fädelte sich von Platz zwei aus noch vor der ersten Kurve in die führende Position ein. Auch Ralf Lammering im Team „Pfister-Racing by Red line oil“ konnte sich verbessern und auf Platz vier nach vorne rutschen. Am Ende der zweiten Rennrunde verlor ein Konkurrent die Kontrolle über sein Rennfahrzeug und konnte einen Leitplankeneinschlag nicht vermeiden, was eine rundenlange „Code60-Phase“ nach sich zog, in welcher das Rennen neutralisiert wurde.

Nach Freigabe dieser wurden die ersten Boxenstopps mit Fahrerwechsel durchgeführt und Antonio Citera übernahm das Steuer in der Nummer elf sowie Christian Neiß im Wagen mit der Startnummer zehn. Citera machte mit rundenlangen Fights und Rad-an-Rad-Duellen um die Spitze auf sich aufmerksam und festigte die zweite Position. Christian Neiß hingegen erlebte eine Schrecksekunde, denn ein Reifenschaden zwang den Mann aus St. Pölten zu einem außerplanmäßigen Boxenbesuch, was seine Aufholjagd vorerst durchkreuzte.

Im Schlussspurt des Rennens nutze Marc Coleselli im blau-weißen Chevrolet seine Chance und setzte sich mit einem gekonnten Manöver an die Spitze, welche er mit souveränen Rundenzeiten auch bis zum Rennende nicht mehr hergab. Der Nordbayer Ralf Lammering gab im Cockpit auch nochmals alles, musste sich aufgrund des Rückstands durch den Reifenschaden aber mit Platz fünf begnügen.