Mittwoch, 28. September 2022
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24h Nürburgring
15.05.2013

Das Warten hat ein Ende: BMW Team Schubert am Ring

Die Zeit des Wartens und der Vorbereitung ist fast vorüber und der große Tag steht kurz bevor. Am Sonntag um 17 Uhr geht das BMW Team Schubert mit seinen beiden BMW Z4 GT3 und einer hochklassigen Fahrerbesetzung in das traditionsreiche 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Nach dem Pech im vergangenen Jahr soll es in diesem Jahr mit einem Top-Ergebnis klappen.

Die Vorbereitung verlief vielversprechend. Das erste VLN-Rennen der Saison konnte das BMW Team Schubert gewinnen und im zweiten Lauf der Langstreckenserie auf der Nordschleife reichte es zum zweiten Platz. Beide Autos kamen jeweils ohne nennenswerte technische Probleme ins Ziel.

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Im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 19 gehen Dirk Müller, Jörg Müller, Uwe Alzen und Augusto Farfus ins Rennen. Das mattschwarze Auto mit der Startnummer 20 fahren Claudia Hürtgen, Dirk Adorf, Jens Klingmann und Martin Tomczyk. Farfus und Tomczyk absolvieren zunächst am Sonntag in Brands Hatch (GB) für BMW Motorsport das zweite DTM-Rennen der Saison, ehe sie zu ihren Teamkollegen am Nürburgring stoßen.

„Das ist das Rennen des Jahres für uns und wir freuen uns riesig, dass es nun endlich los geht. Wir fühlen uns gut vorbereitet und sind optimistisch, ein erfolgreiches Wochenende erleben zu können. Wir haben nach unserem Pech im vergangenen Jahr mit der Nordschleife noch eine Rechnung offen. Unser Fokus für dieses Jahr lag ganz klar auf der Haltbarkeit unserer BMW Z4 GT3. Soweit wir bei den beiden VLN-Rennen, die wir als Vorbereitung genutzt haben, sehen konnten, haben wir die Zuverlässigkeit im Griff. Vorausgesetzt wir kommen mit beiden Autos ohne große Probleme durch, werden wir im Kampf um die Spitzenplätze ein Wörtchen mitreden können. Allerdings kann man das bei den Unwägbarkeiten, welche die ‚Grüne Hölle‘ bietet, nie wissen“, sagt Stefan Wendl, Teammanager von Schubert Motorsport.

Stimmen der Fahrer

Jörg Müller (BMW Z4 GT3, Startnummer 19): „Endlich wieder 24-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle. Dieses Rennen ist Kult und für jeden Fahrer eines der ganz großen Highlights der Saison. Ich hatte schon zwei Mal das Glück, das Rennen mit BMW gewinnen zu können. Unser Sieg im ersten VLN-Lauf und der zweite Platz für das BMW Team Schubert bei der Generalprobe stimmen mich zuversichtlich. Wenn alles nach Plan läuft, sollten wir mit dem BMW Z4 GT3 auch in diesem Jahr wieder vorn mit dabei sein können. Allerdings kann auf der Nordschleife immer eine Menge passieren. Also lassen wir uns überraschen.“

Uwe Alzen (BMW Z4 GT3, Startnummer 19): „Ich gehe optimistisch in dieses Rennen. Das BMW Team Schubert ist sehr erfahren und auch wir Fahrer kennen uns schon sehr lange und vertrauen einander blind. Das halte ich bei solch einem Rennen für extrem wichtig. Der BMW Z4 GT3 ist super zu fahren und macht großen Spaß. Im vergangenen Jahr lagen die Top-Teams sehr eng beieinander. Ich gehe davon aus, dass dies 2013 ähnlich sein wird. Was man auf der Nordschleife jedoch immer braucht, um erfolgreich zu sein, ist das nötige Quäntchen Glück.“

Claudia Hürtgen (BMW Z4 GT3, Startnummer 20): „Die Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen war aufgrund des schlechten Wetters im Frühjahr sehr kurz. Nichtsdestotrotz sind wir sehr gut aufgestellt und haben die Zeit optimal genutzt. Die guten Ergebnisse bei den VLN-Läufen machen auf jeden Fall Mut. Ich freue mich auf das Rennen mit meinen Fahrerkollegen und die ganz spezielle Atmosphäre beim 24-Stunden-Marathon.“

Martin Tomczyk (BMW Z4 GT3, Startnummer 20): „Das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife ist eines der besten und für den Fahrer anspruchsvollsten Rennen, die es gibt. Ich freue mich sehr darauf, mit so einem tollen Team und so tollen Fahrerkollegen antreten zu können, wenngleich mir klar ist, dass mir mit dem Doppelstart beim DTM-Rennen in Brands Hatch und in der Grünen Hölle ein herausforderndes Wochenende bevorsteht. Aber ich bin hochmotiviert.“
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