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24h Nürburgring
23.05.2013

Car Collection mit Top-Ergebnis beim 24h-Rennen

Mit Platz fünf in der Klasse und Rang 22 im Gesamtklassement holte die Motorsport-Mannschaft Car Collection aus Walluf ein hervorragendes Ergebnis beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. „Ich bin sehr zufrieden, weil es ein sehr schwieriges Rennen mit schwierigen Bedingungen war“, kommentierte Teamchef Peter Schmidt das Ergebnis.

Auch mit dem zweiten eingesetzten Auto, das Rang 11 in der Klasse und Platz 43 im Gesamtstand ergatterte, war Schmidt zufrieden. Die angesprochenen schwierigen Bedingungen bezogen sich nicht nur auf das Wetter. Im Training musste Car Collection am Porsche 997 GT3 Cup mit der Startnummer 46 den Motor wechseln. Danach konnte der Wagen problemlos am Qualifying teilnehmen.

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Ein wenig Pech hatte dagegen die Startnummer 47. Peter Schmidt, Johannes Siegler und Klaus Koch drehten nur ihre Pflichtrunden, um dann ihrem schnellsten Kollegen Chris Zöchling die Möglichkeit zu geben, eine richtig gute Rundenzeit in die Nordschleife zu brennen. Als der dann auf einer entsprechend flotten Runde unterwegs war, wurde das Training wegen eines Unfalls abgebrochen und nicht wieder aufgenommen. So blieb Car Collection auch das begehrte blaue Blinklicht verwehrt, dass die schnellsten 40 in der Frontscheibe platzieren dürfen und was langsameren Fahrzeugen verdeutlicht, dass jemand ganz schnelles von hinten kommt.

Doch den Frust über das Qualiergebnis münzte das Quartett um Peter Schmidt in Speed um. Kaum war das Rennen gestartet, ging es für den Porsche nur nach vorne. Auch das Wetter konnte Car Collection nur zeitweise aufhalten. Denn die Rennleitung unterbrach das Rennen für knapp 11 Stunden, als heftiger Regen die Strecke unbefahrbar machte. Einen anderen Grund zum Halten, außer den planmäßigen Boxenstopps, gab es für die Nummer 47 nicht.

Auch die Startnummer 46, ebenfalls ein Porsche 997 GT3 Cup, lief, wie ein Uhrwerk. Andreas Ziegler, Don Stephano, Ilya Melnikov und Michael Heimrich fuhren ein tadelloses Rennen in der Grünen Hölle. „Beide Autos sind wirklich gut durchgekommen, obwohl es ja mehr wettschwimmen, als wettfahren war.“ Zu der Frage, ob die Unterbrechung richtig war meinte Schmidt: „Meine Fahrer sagten, es wären absolut chaotische Verhältnisse gewesen und man können nichts sehen. Wenn man nichts sieht, sollte man auch kein Rennen fahren.“

Schmidt kritisierte lediglich die Rennleitung, dass der Zeitpunkt des Restarts erst in den frühen Morgenstunden mitgeteilt wurde. „Wenn man das früher gemacht hätte, hätten sich die Fahrer und die komplette Boxencrew vielleicht auch etwas hinlegen und schlafen können.“ Das war aber auch die einzige Kritik, die Schmidt äußerte. Kein Wunder, kann er mit dem Ergebnis seiner Mannschaft doch mehr als glücklich sein.