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VLN
04.10.2012

Wolfgang Kaufmann im Ferrari unterwegs

Beim neunten und somit vorletzten VLN-Lauf am Nürburgring kam der Kremer Porsche KR mit der Startnummer 50 nicht zum Einsatz. Somit hatte Wolfgang Kaufmann die Möglichkeit dem schwedischen Rennteam „Scuderia Autoropa“ bei ihrem ersten Einsatz des Ferrari 430 Challenge mit seinen langjährigen Nordschleifenerfahrungen zur Verfügung zu stehen.

Zusammen mit Johan Bonnier und Filip Larsson gelang es Kaufmann den weißen Italiener mit der Nummer 151 auf einen erfreulichen zweiten Startplatz in der Klasse SP8 zu positionieren. „Trotz der geringen Reifenauswahl, die wir bei den zu fahrenden 19 Zoll-Rädern haben, hatten wir die richtige Entscheidung getroffen. Das Auto lief einfach fantastisch und schon allein der Start war sensationell“, fasste Kaufmann die Eindrücke aus seinem Startturn zusammen.

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Auf Platz zwei in der SP8-Klasse liegend übergab Kaufmann nach sieben Runden den 430 Challenge an Larsson. „Filip machte ebenfalls einen super Job, bis der Ferrari durch einen technischen Defekt im Motorraum Feuer fing und er ihn in Runde zwölf am Streckenabschnitt Hatzenbach brennend abstellen musste“, lobt Kaufmann seinen Teamkollegen und kritisiert gleichzeitig den Ablauf bei den Löscharbeiten: „Unglücklicher Weise dauerte es wohl sehr lange bis die Streckenposten mit dem Feuerlöscher zur Stellen waren, wodurch der Schaden am Fahrzeug größer ist als notwendig.“

Zum letzten Rennen am 27. Oktober tritt Wolfgang Kaufmann wieder wie gewohnt im Jubiläums Kremer Porsche 997 KR an.
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