Dienstag, 10. Dezember 2019
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Rallye Allgemein
01.12.2012

Wieder doppelte Meisterschaft bei Wikinger Rallye

Die ADAC Wikinger Rallye (21. bis 23. März 2013) bleibt ihrem Konzept und auch ihrem Ruf treu. Die zum fünften Mal in Folge zur Deutschen Rallye-Meisterschaft zählende Auflage der nördlichsten Rallye Deutschlands wird erneut in Süderbrarup, dem Herzen der Landschaft Angeln, ihre bunten Service-Zelte aufschlagen.

Organisationsleiter Rainer Haulsen (Schleswig) und Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (Neuberend) haben es auch diesmal wieder geschafft, eine vollkommen neue Streckenführung zu entwerfen. „Wir sind mit einigen Gemeinden noch im Gespräch, aber es zeichnet sich ab, dass wir ein weiteres Mal komplett neue Wertungsprüfungen anbieten können. Damit schlagen wir sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir strapazieren die Anlieger der bisher genutzten Strecken nicht über Gebühr und bieten den Teilnehmern eine neue sportliche Herausforderung“, freut sich Jürgen Krabbenhöft, über das positive Echo seitens der Kommunen im Kreis Schleswig-Flensburg.

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Rainer Haulsen stellt das Konzept der Rallye vor: „Wie in den vergangenen Jahren werden am Freitagabend zwei Wertungsprüfungen jeweils doppelt gefahren. Das gleiche gilt für den Sonnabend-Vormittag. In der zweiten Sonnabend-Etappe stehen dann drei Strecken auf dem Programm, darunter erneut ein Zuschauer-Rundkurs bei der team AG in Süderbrarup.“ Vor dem eigentlichen Wettbewerb haben die Teams am Donnerstagabend die Gelegenheit den Shakedown, eine letzte Kontroll- und Einstellfahrt unter Wettbewerbsbedingungen, mit ihrem Rallyefahrzeug zu absolvieren.

Die Gesamtlänge der ADAC Wikinger Rallye 2013 beträgt rund 380 km. „Damit zählt unsere Veranstaltung nach wie vor zu den kompaktesten Wettbewerben in Deutschland und Dänemark.“ Dänemark wird nicht ohne Grund erwähnt. Mit der Veranstaltung im Frühjahr nächsten Jahres macht die „Wikinger“ das Dutzend voll. Zum zwölften Mal hat die Veranstaltergemeinschaft aus den Motorsportfreunden Idstedt und dem Automobilclub Schleswig ein Prädikat zur Dänischen Rallye-Meisterschaft übertragen bekommen.

Damit ist ein qualitativ hochwertiges Starterfeld nahezu garantiert. „Unsere dänischen Freunde kommen gerne zu uns und freuen sich auf den Zweikampf mit den Piloten aus der deutschen Top-Liga. Die Wertung zu zwei nationalen Meisterschaften ist für uns keine Selbstverständlichkeit, sondern hat eine hohe Bedeutung. Mit der Homepage, dem Programmheft und weiteren Veröffentlichungen in beiden Sprachen versuchen wir, dieser Tatsache Rechnung zu tragen“, so Krabbenhöft.