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Formel 3
13.05.2012

Raffaele Marciello gewinnt Rennen eins in Pau

Mit einem Start-Ziel-Sieg auf dem 2,76 Kilometer langen Stadtkurs im südfranzösischen Pau feierte Raffaele Marciello (Prema Powerteam) seinen ersten Erfolg in einem Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft.

Der Italiener, der außerdem in der Formel 3 Euro Serie eingeschrieben ist, verwies Jazeman Jaafar (Carlin), Alex Lynn (Fortec Motorsport) und den zweitbesten Euro-Serie-Piloten Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) aus Schweden auf die Plätze zwei bis vier. Der Spanier Carlos Sainz (Carlin) war als Sechster drittbester Vertreter der Formel 3 Euro Serie.

Der 17-jährige Raffaele Marciello, der vom Formel-1-Team Ferrari gefördert wird, setzte sich bereits am Start in Führung und verteidigte seine Spitzenposition auch beim Restart nach einer Safety-Car-Phase erfolgreich gegen die Attacken von Routinier Jazeman Jaafar. Danach erarbeitete sich der Prema-Pilot einen Vorsprung, der bis ins Ziel auf 6,734 Sekunden anstieg.

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Hinter Marciello umrundeten zunächst Macau-Sieger Daniel Juncadella (Prema Powerteam) und Rookie Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport) den Kurs am Fuß der Pyrenäen, bis beide in der neunten Runde kollidierten und ausschieden. Diese Kollision sorgte für die einzige Safety-Car-Phase des eher ruhigen Formel-3-Rennens.

Raffaele Marciello (Prema Powerteam): „Es ist toll, ein Rennen in Pau gewonnen zu haben. Mein Auto war perfekt und ich konnte mich vom Feld absetzen. Als mein Vorsprung groß genug war, bin ich etwas vorsichtiger gefahren. Ich wollte auf keinen Fall einen Unfall riskieren oder einen Fehler machen. Ich habe mich in den letzten Runden nur noch darauf konzentriert, den Sieg sicher ins Ziel zu bringen.“

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): „Mein Start war gut, aber im Laufe des Rennens fand ich keinen Weg vorbei an Alex Lynn. Ich habe auf einen Fehler von ihm gewartet, aber er hat keinen gemacht und ist verdient Dritter geworden. “

Carlos Sainz (Carlin): „Zu Beginn lief es gut bei mir, aber in der zweiten Rennhälfte bauten die Hinterreifen stark ab und ich hatte viel Übersteuern. Im Streckenabschnitt Foch hatte ich ein paar kritische Momente. Danach entschied ich mich, das Rennen ohne Risiko nach Hause zu fahren.“