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Formel 3 Euroseries
01.07.2012

Raffaele Marciello gewinnt Regenrennen in Nürnberg

Nachdem es gestern noch sommerlich heiß war, mussten die Nachwuchspiloten der Formel 3 Euro Serie im heutigen zwölften Saisonrennen mit starkem Regen zurechtkommen. Am besten machte es auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring Raffaele Marciello (Prema Powerteam), der vor seinem Teamkollegen Daniel Juncadella (Prema Powerteam) gewann.

Gaststarter Felix Serralles (Fortec Motorsport) beendete das Rennen, das auch zur FIA Formel-3-Europameisterschaft zählt, als Dritter vor dem besten Rookie Emil Bernstorff (ma-con Motorsport). Daniel Juncadella bleibt weiterhin Tabellenführer der Fahrerwertung in der Formel 3 Euro Serie.

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Bereits in der ersten Kurve nach dem Start, der wegen des starken Regens zunächst hinter dem Safety Car erfolgte und im achten Umlauf freigegeben wurde, setzte sich Raffaele Marciello in Führung. Der Zweitplatzierte Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport) wurde unterdessen von William Buller (Carlin) umgedreht. Der Brite erhielt dafür wenig später eine Durchfahrtsstrafe und fiel weit zurück; sein Unfallgegner gab mit defekter Radaufhängung an der Box auf. In Runde 14 schickte die Rennleitung erneut das Safety Car auf die Piste. Als der Regen in der Folge nicht weniger wurde, wurde der Lauf im 22. Umlauf endgültig abgebrochen. Da keine 75 Prozent der geplanten Renndistanz von 48 Runden erreicht wurden, wurden nur halbe Punkte vergeben.

Raffaele Marciello (Prema Powerteam): „Mein Auto war gut, was man daran gesehen hat, dass Daniel und ich richtig gut unterwegs waren. Leider sind wir nur sehr wenige Runden unter Rennbedingungen gefahren.“

Daniel Juncadella (Prema Powerteam): „Ich bin sehr optimistisch ins Rennen gegangen, denn ich war der einzige Fahrer in den Top 20, der schon vor diesem Lauf ein Regenrennen auf dem Norisring gefahren ist. Ich hatte dann gehofft, Raffaele beim Restart angreifen zu können, aber dann wurde das Rennen abgebrochen, was bei diesen Bedingungen in Ordnung war. “

Felix Serralles (Fortec Motorsport): „Das Fahren unter diesen Wetterbedingungen war sehr schwierig, ich fand den Abbruch richtig. Ich freue mich, dass ich in dem starken Feld und vor so vielen Zuschauern wieder auf dem Podest stehe.“