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Formel 3 Euroseries
29.09.2012

Italiener Raffaele Marciello siegt in Spanien

Raffaele Marciello (Prema Powerteam) gewann das 19. Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie. Auf dem 4,005 Kilometer langen Circuit Ricardo Tormo hielt der Italiener seinen Teamkollegen Daniel Juncadella (Prema Powerteam) über 27 Runden souverän in Schach.

Rang drei ging an den Briten Tom Blomqvist (ma-con Motorsport) vor dem besten Rookie Emil Bernstorff (ma-con Motorsport). In der Gesamtwertung baute der Spanier Juncadella seinen Vorsprung weiter aus, er hat nun 31,5 Punkte mehr als der neue Zweitplatzierte Marciello.

Am Start setzte sich zunächst Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) in Führung, konnte diese aber nicht lange halten. Weil er nicht richtig auf seiner Startposition stand, wurde der Schwede schon in der Anfangsphase zu einer Durchfahrtsstrafe gebeten und fiel weit zurück. Raffaele Marciello erbte den Spitzenplatz, den er erfolgreich bis ins Ziel brachte. Während die Positionen an der Spitze bezogen waren, fanden sich die Piloten im Mittelfeld in vielen Kämpfen wieder. Im Duell um Rang sechs überholte Rookie Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport) William Buller (Carlin) in Runde zehn und machte sich aus dem Staub. Buller hingegen behauptete sich in der Folge gegen Andrea Roda (Jo Zeller Racing) und Sven Müller (Prema Powerteam).

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Raffaele Marciello (Prema Powerteam): „Mein Start war nicht optimal, aber dank der Strafe gegen Felix war ich Erster. Daniel war hinter mir verdammt schnell, aber ich wusste, dass man hier kaum überholen kann. Deshalb habe ich mich darauf konzentriert, keinen Fehler zu machen. Nach zwei Ausfällen in den vergangenen Rennen bin ich froh, nun wieder ganz oben zu stehen.“

Daniel Juncadella (Prema Powerteam): „Vom dritten Startplatz war Rang zwei das Maximum, das ich hier rausholen konnte. Am Start und auch im Rennen wollte ich kein großes Risiko eingehen, sondern möglichst viele Punkte mitnehmen. Teilweise bin ich fast wie eine Oma gefahren, um meine Reifen zu schonen. Morgen hoffe ich, von der Pole-Position etwas besser abzuschneiden.“

Tom Blomqvist (ma-con Motorsport): „Ich freue mich über den Podestplatz. Mein Start war nicht optimal und in der ersten Runde hat mich dann noch Carlos Sainz getroffen. Aber zum Glück hat mein Auto keinen Schaden genommen. Wir machen als Team weiterhin Fortschritte, was sehr positiv ist.“