Dienstag, 5. Juli 2022
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Wintersaison
19.01.2011

David Beckmann mit starker Leistung in Kerpen

Einen Auftakt nach Maß erlebte der Hagener David Beckmann bei der Premiere des Euro Winterpokals in Kerpen. Als jüngster Teilnehmer in der Klasse KF3 bewies er sein großes Talent und belegte am Ende des Tages einen beachtlichen dritten Platz.

„Eigentlich wollten wir in der Klasse KF5 starten, doch die Starterzahlen waren so gering, dass wir mit einer Sondergenehmigung in der KF3 antreten durften.“, verriet der Youngster aus dem CRG Holland Team. Trotz der starken und erfahrenen Konkurrenz waren Davids Zeiten in den freien Trainingssitzungen viel versprechend und ließen auf ein erfolgreiches Wochenende hoffen.

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Im Zeittraining ließ er es jedoch noch etwas verhalten angehen und qualifizierte sich als Zwölfter im 23-Mann starken Feld. Im Rennen am Sonntagmorgen herrschten schwierige Bedingungen auf dem 1150 Meter langen Erftlandring. Einige Teilstücke der Strecke waren noch feucht und es galt für den Zanardi Piloten Ruhe zu bewahren. In den insgesamt 15 Runden des Rennens untermauerte David sein fahrerisches Talent und kämpfte sich Runde um Runde Richtung Spitze. Beim Fallen der Zielflagge rangierte er auf dem hervorragenden vierten Rang. Zum Finale am Sonntagnachmittag war der Kurs dann komplett abgetrocknet und es ging an der Spitze bedeutend rauer zu. David ließ sich davon aber nicht einschüchtern und konnte seine Gegner gekonnt in Schach halten. Am Ende wurde er guter Sechster und sicherte sich damit Position drei in der Tageswertung.

„Das Ergebnis macht mich sehr stolz. Ich konnte mich als jüngster Fahrer im Feld sehr gut gegen meine Kontrahenten behaupten und stehe am Ende sogar auf dem Siegerpodest.“, strahlte der zehnjährige Nachwuchspilot im Ziel. Dabei hatte er sogar noch einen kleinen Nachteil gegenüber der Konkurrenz, wie er weiter berichtet: „Auf Grund der Starterlaubnis in der KF3 hatten wir keine Möglichkeit mehr einen entsprechenden Motor zu besorgen. Somit bin ich mit meinem KF5 Motor angetreten und hatte dadurch etwas weniger Leistung. In Genk werden wir dann mit einem KF3 Aggregat antreten. Ich kenne die Strecke sehr gut und freue mich auf das Rennwochenende.“ 
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