Sonntag, 7. August 2022
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20.04.2011

Starkes Saison-Debut für M-Tec Praga Official Racing Team

Getreu dem Motto „Der Teufel fährt Praga oder auch M-Tec“ startete das M-Tec Praga Official Racing Team erfolgreich unter Leitung von Manfred Haufe und Fritz Wagner in die neue RMC-Saison 2011.

Doppelstarter Simon Wagner zeigte allen Zuschauern, dass der Wechsel zwischen der Senior-World-Klasse auf seinem M-Tec-Chassis und der DD2-World-Klasse auf dem neuen Praga-Chassis ohne Probleme möglich ist. Bewiesen hat er das, indem er sich in beiden Klassen in der Spitze befand.

In der  Klasse Senior-World erreichte Simon Wagner im Zeittraining den zweiten Platz und somit die zweite Startposition für das Prefinale. Im Prefinale legte Simon zwar die beste Rundenzeit des ganzen Rennens hin, musste sich allerdings mit Rang drei nach spannenden Zweikämpfen zufrieden geben. Auch im Finale der Senior-World bestätigte Simon seine Top-Zeiten übernahm nach dem Start die Führung und fuhr ein taktisch kluges Rennen ohne jedes Risiko zu gehen und kam letztendlich als dritter über die Ziellinie.

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Nicht nur in der Senior-World-Klasse lief Simons Wochenende nach Plan, sondern auch in der DD2-World. Nach Startplatz vier im Prefinale, konnte Simon im Prefinale einen Platz gutmachen. Auch im Finale ging es weiter nach vorne, Platz zwei im Finale war das tolle Endergebnis des Wochenendes.

Sein Bruder Julian Wagner hatte das ganze Wochenende Motorenprobleme, selbst das Beseitigen von möglichen Fehlerquellen, führte nicht zur gewünschten Motordrehzahl. Aufgrund dieses Handicaps, musste sich Julian mit Startplatz 20 im Prefinale zufrieden geben. Doch wer Julian kennt, weiß, dass er sich damit nicht zufrieden geben will und machte mit fahrerischer Performance und Kampfesgeist an Boden gut, was gutzumachen war. Mit dem Erreichen des neunten Platzes im Prefinale sorgte er für eine bessere Startposition im Finale, die er zu nutzen wusste. Sowohl am Start, als auch Runde um Runde erkämpfte er sich mit dem unterlegenen Motor Plätze und konnte sich Rang vier erkämpfen. Julian nach dem Finale: „ Schade, dass wir die Motorenprobleme nicht in den Griff bekommen haben, das Praga-Chassis lag perfekt, in den Kurven konnte ich sehr viel Zeit aufholen, die ich leider auf den Geraden wegen des Motors wieder verlor“.

Maikel Splithoff setzte sich im Vorfeld die Top-Ten  in der Senior-World als Maßstab. Und seine eigene Vorgabe setzte er bravourös mit Rang zwölf, knapp an der Top-Ten vorbei, in die Tat um. Leider verließ ihn am Start das Glück als er in eine Startkollision verwickelt wurde und nur noch dem Feld hinterher fahren konnte. Im Finale konnte er dann eine Aufholjagd von 26 auf 19 starten.

Lars Joosten hatte genau wie Julian Wagner das ganze Rennwochenende Probleme mit seinem Motor. Ursachenforschung und Austausch von vielen Teilen, konnte ebenso keine Verbesserung hervorrufen. Mehr als Rang 23 im Final-Rennen konnte leider mit diesem Motor nicht erzielt werden.
In der Klasse Junior-World vertraten Florian Wiesinger und Philipp Bartos das Team.  Mit Startplatz zwei im Prefinale  sicherte sich Florian eine sehr gute Ausgangsposition fürs Rennen. Doch diese Freude war nicht von langer Dauer, schon zu Beginn des Rennens war Florian in einen Crash verwickelt, durch den er  sein Rennen vorzeitig beenden musste. Im Finale von ganz hinten gestartet, begann er mit seiner Aufholjagd schon am Start. Nach einigen Zweikämpfen konnte er einige Platzierungen gutmachen, verlor dabei aber leider seinen kompletten Heckauffahrschutz, was der zweite Ausfall an diesem Tage bedeutete.

Philip Bartos bestritt sein erstes Rennen in der RMC sofort in der Klasse Junior-World. Im Prefinale von 21 gestartet konnte er sich im Verlauf des Rennes um einige Plätze verbessern. Leider wurde Philipp in der letzten Runde von einem Mitbewerber abgedrängt und landete ausgesprochen unsanft im Reifenstapel. Auch im Finale kein Rennglück, schon in der zweiten Runde war es unmöglich einem Crash anderer Fahrer auszuweichen und Philip Bartos musste sein Kart mit verbogener Hinterachse abstellen.

Tobias Leyendecker, der sein erstes Kartrennen in der Mini-Cup-Klasse bestritt und Max Zschuppe, der zu seiner zweiten RMC-Saison antrat, kamen in der Mini-Klasse von Anfang an gut zurecht. Tobias Leyendecker platzierte sich in seinem ersten Zeittraining an die elfte Stelle und konnte sich im Prefinale auf Platz sechs steigern. Im Finale unterlief ihm ein kleiner Fehler und er wurde auf zehn zurückgereicht. Am Ende des Tages war Tobias mit seinem ersten Rennwochenende sehr zufrieden und freut sich auf die weiteren Rennen.

Max Zschuppe konnte den sechsten Startplatz fürs Prefinale erreichen und im Prefinale sogar als fünfter die Ziellinie überqueren. Leider lief das Finale nicht ganz so erfolgreich und nach einem Zweikampf fiel er auf elf zurück.

Beim Saisonauftakt setzte Thomas Piert mit der Poleposition das erste Ausrufezeichen dieser Saison. Thomas konnte bis zum Überqueren der Ziellinie die Führung im Prefinale behaupten. Im Finalrennen erfolgte ein Führungswechsel nach dem anderen, in der letzten Kurve vor der Zielllinie hatte Thomas die Nase vorne, geriet jedoch in ein Gerangel und lief als unglücklicher Fünfter ein.

Manfred Haufe nach dem RMC-Auftakt: „Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen, wir hatten einige Motorenprobleme, die wir in den Griff bekommen müssen. Aber beide Chassis, M-Tec und Praga, funktionieren sehr gut und das stimmt uns optimistisch für die Saison 2011.“
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