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Porsche Super Cup
09.05.2011

Guter Einstand für SANITEC Aquiles Racing Team

Mittelfeldplatzierungen für das SANITEC Aquiles Racing Team beim Auftakt des Porsche Mobil 1 Supercup in Istanbul. Rookie Nicolas Filiberti aus Argentinien belegt Platz dreizehn. Rang vierzehn für den Amerikaner William Langhorne. GT3 Cup Challenge Eastern Europe organisiert vom MRS-Team fährt ebenfalls im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft.

„Hinter uns liegen arbeitsreiche, aber auch sehr schöne und erfolgreiche Tage“, beschreibt Teamchefin Iris Dorr das Formel-1-Wochenende in Istanbul. „Im Porsche Mobil 1 Supercup haben wir fünf Autos in zwei Teams eingesetzt und außerdem lag noch die Organisation der GT3 Cup Challenge Eastern Europe in unseren Händen.“

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Im SANITEC Aquiles MRS Team überzeugte Neuzugang Nicolas Filiberti in seinem ersten Porsche-Supercup-Rennen mit Rang dreizehn. Der Tourenwagenpilot aus Südamerika ist der erste argentinische Rennfahrer, der eine komplette Cupsaison in Angriff nimmt. „Mit nur 1.6 sec Rückstand ist Nicolas im Qualifying bereits auf Rang fünfzehn gefahren“, wertet Karsten Molitor die Leistung des Rookies als „achtbar“. „Im Rennen konnte er sich dann noch einmal steigern und neben dem dreizehnten Rang auch den zweiten Platz in der Rookiewertung für die besten Neueinsteiger sicherstellen.“

Routinier William Langhorne belegt Platz vierzehn im Rennen. „Um ehrlich zu sein, hatten wir uns ein wenig mehr erhofft“, fast der Amerikaner zusammen. „Wie viele andere Teams auch, haben wir es aber nicht geschafft den Michelin-Reifen des Supercup-Porsche auf dem Gummiabrieb der neuen Pirelli Formel-1-Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen.“ Im sehr dicht beieinander liegenden Feld der 21 Porsche-Sportwagen ist dies aber ein entscheidendes Kriterium. „Da müssen wir noch lernen, um hier dem letzten kleinen Geheimnis auf die Spur zu kommen und so noch ein paar Hundertstelsekunden zu finden“, ist sich Karsten Molitor sicher, „dass Testfahrten uns da weiterbringen werden.“

Wie die Akteure des Supercups bestritten auch die Piloten der GT 3 Cup Challenge Eastern Europe ihren Wertungslauf im Rahmen des Formel 1 Grand Prix. „Für unsere türkischen Fahrer war der Start im Rahmen der Formel 1 natürlich der Saisonhöhepunkt“, freut sich Teamchef Karsten Molitor mit seinen Piloten. „Sie haben sich dabei gut geschlagen und mit ihrem Rennen beim Weltmotorsportverband (FIA) eine hervorragende Visitenkarte der GT3 Cup Challenge Eastern Europe abgeben.“ Den Sieg holte sich der amtierende Meister Cenk Ceyisakar vor Yadel Oskan und Mürsit Unat.

Unmittelbar nach dem türkischen Grand Prix reist das MRS-Team weiter Richtung Nürburgring. „Dort werden wir uns gemeinsam mit William Langhorne auf den Carrera World Cup vorbereiten“, so Iris Dorr. Vom 23. bis 25. Juni wird auf der legendären Nordschleife das größte Porsche-Rennen der Welt ausgetragen. 200 identische Porsche 911 GT3 Cup aus vielen Landesmeisterschaften werden im Rahmen des 24 Stunden Rennens gemeinsam mit dem Porsche Mobil 1 Supercup ihren Meisterschaftslauf ausgetragen.

Der nächste Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup startet bereits vom 20. bis 22. Mai im Rahmen des Formel 1 Grand Prix in Barcelona (ESP).
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