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Formel 3
31.07.2011

Roberto Merhi dominiert auch zweiten FIA-Trophy-Lauf

Nachdem er den ersten Lauf zur ‚FIA Formula 3 International Trophy’ auf der 7,004 Kilometer langen Strecke im belgischen Spa-Francorchamps bereits deutlich gewinnen konnte, war Roberto Merhi (Prema Powerteam) auch im zweiten Rennen nicht zu besiegen.

Im Ziel hatte er einen Vorsprung von über 23 Sekunden auf Marco Wittmann (Signature). Laurens Vanthoor (Signature) eroberte den vierten Rang hinter William Buller (Fortec Motorsport). Damit kamen auf dem anspruchsvollen Ardennen-Kurs drei der vier besten Nachwuchspiloten aus der Formel 3 Euro Serie. Merhi baute seinen Vorsprung in der ‚FIA Formula 3 International Trophy’ weiter aus.

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Der Spanier Roberto Merhi scheint die Strecke, die so viele Rennfahrer als ihre Lieblingspiste bezeichnen, besonders zu mögen: Der 20-Jährige dominierte das Qualifying und die beiden Rennen zur ‚FIA Formula 3 International Trophy’ nahezu nach Belieben. Im zweiten Lauf führte der Tabellen-Erste der Formel 3 Euro Serie und Leader der ‚FIA Formula 3 International Trophy’ vom Start bis zum Ziel.

Am zweiter Stelle hinter Merhi fuhr Marco Wittmann, aktuell Zweiter der Formel 3 Euro Serie. Einige Runden lang wurde er von seinem Teamkollegen Laurens Vanthoor verfolgt, dann verlor der Belgier, der vom neunten Startplatz ins Rennen ging, Rang drei an William Buller.

Roberto Merhi (Prema Powerteam): „Super, ich habe im fünften Rennen der ‚FIA Formula 3 International Trophy’ den vierten Sieg geholt! Mein Start war gut, ich konnte mir schon auf den ersten Metern einen Vorsprung erarbeiten und diesen von Runde zu Runde vergrößern. Es war ein fast perfektes Wochenende.“

Marco Wittmann (Signature): „Wir waren zu langsam, den Speed von Roberto konnten wir nicht mitgehen. Vor allem im zweiten Sektor war er viel schneller als ich. Wir müssen nun den Grund dafür herausfinden.“

Laurens Vanthoor (Signature): „Ich bin von der neunten Startposition losgefahren und als Vierter ins Ziel gekommen. In der ‚FIA Formula 3 International Trophy’ bin ich sogar Dritter. Ich denke, damit kann ich zufrieden sein. In der zweiten Rennhälfte begann mein Auto zu untersteuern, deshalb konnte ich William Buller nicht mehr hinter mir halten.“