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Formel 3 Euroseries
03.07.2011

Zweiter Norisring-Sieg für Marco Wittmann

Marco Wittmann (Signature) entschied das 15. Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie, das auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring in Nürnberg ausgetragen wurde, für sich. Der 21-Jährige feierte auf nasser Strecke einen Start-Ziel-Sieg und schob sich damit an die zweite Stelle der Fahrerwertung. Roberto Merhi (Prema Powerteam) beendete den Lauf auf Rang zwei, bleibt aber weiterhin Tabellenführer der Formel 3 Euro Serie. Sein Vorsprung auf Wittmann beträgt nun 31 Punkte. Daniel Abt (Signature) wurde als Dritter abgewinkt.

Wegen des Regens wurde das Rennen hinter dem Safety Car gestartet und erst mit Beginn der vierten Runde freigegeben. Marco Wittmann übernahm Rang eins vor Daniel Abt und Roberto Merhi. Im zehnten Umlauf schob sich der Spanier an Abt vorbei auf den zweiten Platz. Damit waren die Positionen an der Spitze bezogen. Hinter ihnen zeigte der Belgier Laurens Vanthoor (Signature) in einem ereignisreichen Rennen eine starke Aufholjagd, die ihn vom zwölften Startplatz bis auf den vierten Rang nach vorne brachte. Er verwies Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) aus Schweden auf Platz fünf. Der beste Rookie Kuba Giermaziak (Motopark) feierte mit dem sechsten Rang sein bisher bestes Resultat in der Formel 3 Euro Serie.

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Marco Wittmann (Signature): "Es ist super, hier vor heimischem Publikum auf dem Norisring auch das zweite Rennen gewonnen zu haben. Wir konnten mein Auto von gestern auf heute noch etwas verbessern. In diesem Rennen war es wegen des Regens besonders wichtig, immer voll konzentriert zu bleiben und keinen Fehler zu machen."

Roberto Merhi (Prema Powerteam): "Ich denke, dass ein Start hinter dem Safety Car nicht nötig gewesen wäre. Da ich von Startplatz vier ins Rennen gegangen bin, wäre ein normaler Start für mich besser gewesen."

Daniel Abt (Signature): "Endlich stehe ich nun auch am Norisring auf dem Podium. Eigentlich hätte es schon gestern passieren müssen, aber zwei Unfälle hatten es verhindert. Im ersten Rennen war ich wohl etwas zu aggressiv, als ich mit Laurens Vanthoor kollidierte, im zweiten Lauf sehe ich die Schuld an dem Unfall eher bei Nigel Melker. Heute wollte ich unbedingt einige Punkte mitnehmen und das ist mir auch gelungen."