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Formel 3 Euroseries
14.05.2011

Heimsieg für Nigel Melker in Rennen 1

Im Qualifying am Freitag freute er sich bereits über seinen zweiten Platz, heute legte der Niederländer Nigel Melker (Mücke Motorsport) nach und gewann das siebte Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie. Auf dem 4,307 Kilometer langen, in die niederländischen Nordseedünen eingebetteten Circuit Park Zandvoort sorgte Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) als Zweiter für den zweiten Doppelsieg von Mücke Motorsport in dieser Saison. Tabellenführer Roberto Merhi (Prema Powerteam) beendete das 26 Runden lange Rennen auf Rang drei.

Am Start ging Felix Rosenqvist in Führung, konnte diese jedoch nur bis Runde fünf halten. Dann gelang dem Niederländer Nigel Melker das entscheidende Manöver, als er Rosenqvist überholte und die Führung übernahm. Der Schwede hielt den Anschluss an seinen Teamkollegen, bis ihm im 18. Umlauf ein Fahrfehler unterlief. Seinen zweiten Rang konnte er knapp vor Merhi und Laurens Vanthoor (Signature) ins Ziel retten.

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Schon in der ersten Runde kollidierten die beiden Deutschen Marco Wittmann (Signature) und Daniel Abt (Signature) bei einem Überholversuch. Abt schied mit kaputter Radaufhängung aus, Wittmann konnte am Ende des Feldes weiterfahren. Das Ziel erreichte er knapp hinter dem Motopark-Trio Kimiya Sato, Gianmarco Raimondo und Jimmy Eriksson auf Rang zehn.

Nigel Melker (Mücke Motorsport): "Es ist ein tolles Gefühl, das Heimrennen zu gewinnen. Mein Start war nicht toll und ich habe eine Position an Felix verloren. Aber dann hat er einen Fehler gemacht, von dem ich profitieren konnte."

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): "Ich lag in Führung, aber dann machte ich unmittelbar vor der Schikane einen großen Fehler und gab Nigel so die Chance, an mir vorbeizuziehen. Roberto Merhi hatte ich aber unter Kontrolle, auch wenn ich mich nie von ihm absetzen konnte."

Roberto Merhi (Prema Powerteam): "Ich wusste, dass man hier in Zandvoort nicht sehr gut überholen kann und wollte deshalb am Start schon einige Plätze gewinnen. Das ist mir ganz gut gelungen. Meinen Verfolger Laurens Vanthoor konnte ich das ganze Rennen lang kontrollieren."