Mittwoch, 13. November 2019
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FIA GT3 EM
13.10.2011

Team Schubert hat in Zandvoort beide EM-Titel im Blick

Am kommenden Wochenende finden in Zandvoort (NL) die letzten beiden Läufe der FIA GT3-Europameisterschaft statt. Das Need for Speed Team Schubert führt vor dem abschließenden Rennwochenende der Saison die Teammeisterschaft mit 19 Punkten Vorsprung auf die Lokalmatadoren von Faster Racing by DB Motorsport an.

In der Fahrerwertung besitzt das Fahrerquartett des Teams aus Oschersleben ebenfalls noch Meisterschaftschancen. Edward Sandström (SE) und Abdulaziz Turki Al Faisal (SA) belegen im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 6 mit 75 Zählern den sechsten Platz. Claudia Hürtgen (DE) und Csaba Walter (HU) rangieren im Schwesterauto mit der Startnummer 7 nur einen Punkt dahinter auf Position sieben der Fahrerwertung.

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Stefan Wendl, Teammanager: „In Zandvoort erwartet uns eine der schönsten, aber auch die vielleicht schwierigste Rennstrecke dieser Saison. Wir stehen am kommenden Wochenende in jedem Fall vor einer großen Herausforderung, schließlich wollen wir die Teammeisterschaft gewinnen und auch in der Fahrerwertung noch ein Wörtchen mitreden. Aus diesem Grund haben wir uns in der vergangenen Woche trotz des Testverbots etwas einfallen lassen und waren mit unseren Fahrzeugen aus der MINI Challenge in Zandvoort, damit sich die vier Fahrer schon einmal an den Kurs gewöhnen können. Am Dienstag bestreiten wir zudem in Hockenheim unseren Abschlusstest, um optimal vorbereitet in die Niederlande zu reisen.“

Edward Sandström: „Ich freue mich schon sehr auf das Saisonfinale in Zandvoort. Es ist ein anspruchsvoller Kurs, der uns Fahrern mit seinen schnellen, flüssigen Abschnitten viel Freude bereitet. Zandvoort ist definitiv ein guter Kurs, um dort das Finale der Meisterschaft auszutragen. Ich bin dort zuletzt 2003 in einem Porsche ein Rennen gefahren. Insofern war es gut, dass wir uns in der vergangenen Woche im MINI ein aktuelles Bild von der Strecke machen konnten. Mit unserem BMW Z4 GT3 sollten wir in Zandvoort gut zurechtkommen, nicht nur wegen der schnellen Kurven. Auch in engen, langsamen Ecken ist unser Auto üblicherweise gut zu fahren.“

Csaba Walter: „Ich bin in Zandvoort noch nie ein Rennen gefahren. Ich bin also schon gespannt, was uns auf dieser Rennstrecke erwartet. Uns erwartet ein interessantes und anspruchsvolles Wochenende, an dem wir das freie Training so gut wie möglich nutzen müssen, um das optimale Setup für unseren BMW Z4 GT3 zu finden. Wir haben in beiden Meisterschaftswertungen noch Chancen auf den Titel, aber auf diesem schnellen und welligen Kurs kann alles passieren. Wir werden uns deshalb einfach auf die beiden Rennen konzentrieren, um das bestmögliche Ergebnis einzufahren. Dann werden wir sehen, was für uns in der Meisterschaft am Ende herausspringt.“