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FIA ETCC
25.07.2011

Rikli Motorsport: Sieben Punkte am Salzburgring

Im internationalen Schlagabtausch der Tourenwagen, des FIA ETCC, am Salzburgring erzielten Peter Rikli und Christian Fischer den sechsten und neunten Gesamtrang und setzten Rikli Motorsport gut in Szene.

Peter Rikli, Honda Civic FD Super 2000: "Wir sind mit unserem fünften Rang genau dort, wo wir uns in dieser starken Konkurrenz schon vorab verortet haben", berichtete Peter Rikli nach den Rennen der Europäischen Tourenwagen Meisterschaft am Sonntagnachmittag. Der Eidgenosse kämpfte an diesem Wochenende vor allem mit den widrigen Witterungsbedingungen.

Nach dem Zeittraining hatte er zunächst seinen Honda Civic FD Super 2000 auf der achten Position platziert. "Ich habe den richtigen Moment verpasst und ausgerechnet auf der einzigen möglichen schnellen Runde eines der langsamen Fahrzeuge im Weg", erklärte er nach dem wieder einsetzenden heftigen Regenschauer.

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Regen begleitete auch die beiden Rennläufe am Sonntagmittag. Peter Rikli kämpfte im ersten Rennen mit Jens-Guido Weimann und fuhr als Achter über die Ziellinie. "Man hat in der Gischt des Vordermannes so gut wie nichts gesehen", erklärte er das Renngeschehen und freute sich aufgrund des Top-8-Passus das zweite Rennen von der der Pole Position aufnehmen zu können.

Mit einem guten Start setzte Peter Rikli die von Rikli Motorsport in Eigenregie entwickelte Rennversion des Civic FD in Szene. Gegen Pepe Oriola, Fabrizio Giovanardi, Tomas Engström und Wolfgang Treml verlor er zwar seine Duelle, war dennoch über den fünften Rang mehr als zufrieden: "Wir haben hier aus unseren Möglichkeiten das Beste gemacht. Gegen Wettbewerber, die zum Teil aus der Weltmeisterschaft kommen, haben wir uns gut verkauft."

Christian Fischer, Honda Accord Euro R: Christian Fischer hatte den Honda Accord Euro R des Rikli Motorsport-Teams im Zeittraining am Samstag nicht gut positionieren können. "Ich habe den Moment verpasst, an dem man auf profillosen Slicks bessere Rundenzeiten hätte fahren können. Meine verwertbaren Zeiten fuhr ich auf Regenreifen und bin daher ziemlich weit hinten im Feld gelandet", so der Reinacher nach dem Qualifying.

Auch im ersten Rennen am Sonntagmittag hatte Christian Fischer Pech. Von der vorletzten Position aus gestartet geriet er in der ersten Schikane mit Igor Skuz aneinander und musste mit demolierter Radaufhängung an der Box aufgeben.

Im zweiten Wertungslauf war der rote Rikli-Honda in einen spannenden Zweikampf verwickelt. In der Gischt seines Vordermanns Andreas Kast überquerte Christian Fischer letztlich als Siebter den Zielstrich. "Es war ein furchtbares Wetter. Am Ende habe ich im Hinblick auf das kommende Rennen der ADAC Procar in einer Woche das Risiko minimiert und bin auf Ankommen gefahren. Ich denke, wir haben mit unseren Mitteln das Beste bei diesem internationalen Kräftemessen gemacht", resümierte der Honda-Pilot seinen Einsatz im FIA ETCC.

Die nächsten Rennen finden für Rikli Motorsport schon am kommenden Wochenende, dem 30. und 31. Juli in der Motorsport-Arena Oschersleben statt. Dort steht die Veranstaltung der FIA Weltmeisterschaft (WTCC) für Tourenwagen auf dem Programm, in deren Rahmen sich die ADAC Procar präsentiert.