Dienstag, 20. August 2019
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VLN
04.11.2010

Twin Busch Motorsport erneut in Top 10 auf der Nordschleife

Nach dem sensationellen fünften Gesamtplatz von Twin Busch Motorsport beim 9. Lauf vor 14 Tagen fuhr man optimistisch zum Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft am Samstag, 30. Oktober 2010. Im starken Fahrerfeld kam man erneut in die Top 10.

“Das war heute ein guter Abschluss einer starken Saison. Wir können sehr zufrieden sein“, so Vater und Teamchef Harald Busch nach dem Rennen auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.

Beim 90-minütigen Zeittraining am Samstagmorgen setzten Marc und Dennis Busch wieder ein Ausrufezeichen in der stark umkämpften Klassen Cup 2. Mit einer Zeit von 8:32.744 Minuten holte man sich erneut die Pole Position.

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Um kurz vor 13.00 Uhr wurde der Start 185 Fahrzeuge freigegeben. Von Gesamtplatz 17 ging Dennis Busch ins Rennen und war mittendrin im Pulk der vielen Werksfahrer mit PS-stärkeren Fahrzeugen. Direkt vor ihm z.B. der neue Haribo-Porsche des mehrmaligen Sieger-Teams von Manthey-Racing.

Als Führender der Klasse kam Dennis Busch an die Box und übergab den blau-weiß-gelben Twin Busch Porsche 911 GT3 Cup 997 an seinen Zwillingsbruder Marc. Doch leider war das Rennglück diesmal nicht auf Seiten der Hemsbacher. Im Laufe des 4-Stunden-Rennens musste man mit einem schleichenden Plattfuß eine Runde vor dem geplanten Stopp die Box ansteuern und verlor dadurch die Führung an das Duo Kai Riemer (Leipzig)/Rodney Forbes (Australien).

“Bis zum Ende konnten wie den Abstand leider nicht mehr aufholen“, erklärten Dennis und Marc Busch am Abend nach dem zehnten und letzten Lauf der diesjährigen Saison unisono. Für beide war es aber trotzdem ein super Ende der Saison.

Neben dem zweiten Platz in der Klasse, kam man mit Platz neun im Gesamtklassement wieder in die Top 10 und fuhr darüber hinaus beim Finale mit einer Zeit von 8:32.227 Minuten die schnellste Rennrunde. Das machte einen Schnitt von 171,269 km/h in der Grünen Hölle. Wenn man bedenkt, dass das Siegerteam mit einem über 100 PS-stärkeren Auto im Durchschnitt nur 6 km/h schneller fuhr, erneut ein starkes Ergebnis der 22-Jährigen.

Somit beendet man im Team Twin Busch Motorsport eine weitere starke Saison. Über den Winter wird man sich nun die weitere Vorgehensweise überlegen.