Montag, 16. September 2019
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Interserie
12.10.2010

Doppelsieg von Peter Randlshofer zum Finale

Zwei würdige Finalläufe innerhalb des 40.Rheintalrennens in Hockenheim boten die Interserie und der Austria Formel 3 Cup. Mit 35 Fahrzeugen war das Feld mehr als gut gefüllt. Die Titelträger in beiden Championaten standen bereits vor Hockenheim fest. In der Interserie trumpfte zum Jahresabschluss Peter Randslhofer im Dallara Nissan groß auf.

Er nutzte seine PS-Überlegenheit zu zwei Laufsiegen. "Ich freue mich das wir dieses mal von technischen Problemen verschont wurden", sagte der diesjährige Interserie-Meister der Division 1. Thomas Conrad aus Dettenhausen nutzte sein Heimspiel im Badischen zur erneuten Siegesfahrt. In seinem Formel Renault überzeugte er mit einem Doppelsieg in der Division 2 (formelfreie Rennwagen) und verwies Teamkollege Dr. Thomas Keller im Formel Renault jeweils auf Platz zwei. Dritter wurde Renault-Pilot Thomas Fleischmann. Er ist Vize-Champion in der Klasse der formelfreien Rennwagen bis 2,0 Liter. In der Interserie-Formel Renault-Klasse hatte beim vorletzten Lauf auf dem Salzburgring Hartmut Bertsch für klare Fronten gesorgt. Er holte auch in Hockenheim die volle Punktzahl. Urs Maier aus der Schweiz steht als Vize-Meister vor dem Berliner Helmut Rokitta fest. In beiden Läufen fuhr erstmals die Formel Gloria mit. Der italienische Jungstar Frederico Glorioso überraschte die Konkurrenten nicht nur mit seiner Fahrweise. Er holte zweimal Rang zwei im Gesamtklassement.

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Im Austria Formel 3 Cup teilten sich Sandro Zeller (Dallara Mercedes) und Philippe Chuard beide Laufsiege. Chuard stand nach dem Salzburgringwochenende als Sieger fest und ließ in Hockenheim beide Rennen entspannt angehen. In Lauf 1 schied der Schweizer nach einer Kollision aus und musste vorzeitig die Segel streichen. Sein Landsmann Sandro Zeller siegte vor Marcel Tobler und Daniel Roider (beide Dallara Opel). Im zweiten Head schlug der diesjährige Champion zurück. Chuard gewann die 15 Rundenjagd vor Zeller und Michael Aberer ( Dallara Opel).

Im Austria Formel Renault Cup stand Gregory Striebig aus Frankreich als Titelträger vor Hockenheim fest. Lauf 1 entschied Gaststarter Marko Asmer für sich. Der Ex-Formel 3 Meister (England) und ehemalige BMW Formel 1 Testfahrer schnappte der Konkurrenz den Sieg weg. Kai Boller wurde zweiter vor Sebastian von Gartzen, der bei seinem ersten Formelrennen gleich aufs Podest kletterte. Im zweiten Rennen steigerte sich von Gartzen nochmals und wurde Zweiter hinter Sieger Kai Boller. Auf Rang drei fuhr Neueinsteiger Steeve Gerard aus Frankreich. Kai Boller holte in Hockenheim mit 35 Zählern fast die Maximalpunkte. Acht Punkte fehlten in der Endabrechnung zum "Vize". Diesen holte der Franzose Frank Seemann.