VLN
06.08.2026
Gelungenes NLS-Debüt für Gina Jobes – Meisenzahl feiert Rückkehr auf die Nordschleife
Beide traten für Sorg Rennsport an – in unterschiedlichen Fahrzeugen, aber mit einem gemeinsamen Ziel: Erfahrung auf der Nordschleife sammeln und die Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte legen.
Gina Jobes absolvierte ihr NLS-Debüt im neu entwickelten BMW M2 Racing. Gemeinsam mit drei Teamkollegen stand für sie nicht das Ergebnis, sondern das Sammeln wichtiger Rennkilometer und der Weg zur Nordschleifen-Permit A im Mittelpunkt. Die Premiere verlief ohne Zwischenfälle. Das Quartett belegte Rang 5 im BMW M2 Racing Cup sowie Gesamtrang 71.
„Mein erstes NLS-Rennen war ein unglaubliches Erlebnis. Auf der Nordschleife Rennen zu fahren, ist etwas ganz Besonderes. Umso schöner ist es, dieses Wochenende gemeinsam mit Niklas und unserem Team erleben zu dürfen. Jetzt freue ich mich darauf, weitere Erfahrungen zu sammeln und den nächsten Schritt mit der Permit A gehen zu können“, sagte Jobes.
Parallel dazu feierte Niklas Meisenzahl seine Rückkehr in die Nürburgring Langstrecken-Serie. Gemeinsam mit Jörg Barth, Sören Timm und Adrian Wolf teilte er sich einen Porsche Cayman GT4 Clubsport von Sorg Rennsport. Das Fahrzeug war für das Wochenende auf rund 300 PS gedrosselt, damit seine Teamkollegen die erforderlichen Rennrunden für den Aufstieg von der Permit B zur Permit A absolvieren konnten.
Im Qualifying platzierte Meisenzahl den Porsche auf Gesamtrang 89 im 132 Fahrzeuge starken Starterfeld. Im Rennen stand die Entwicklung des gesamten Teams im Vordergrund. Nachdem seine Teamkollegen ihre Pflichtstints absolviert hatten, übernahm Meisenzahl den Porsche für sieben Runden. Zahlreiche Gelb- und Code-60-Phasen verhinderten schnelle Rundenzeiten.
„Nach drei Jahren endlich wieder in der Nürburgring Langstrecken-Serie zu fahren, war ein unglaublich schönes Gefühl. Natürlich wäre mit einem ungedrosselten Cayman mehr möglich gewesen, aber darum ging es überhaupt nicht, da für Jörg, Sören und Adrian das Erreichen der Permit A im Vordergrund stand“, erklärte Meisenzahl.
Durch zusätzliche Boxenstopps erhielt das Team weitere Fahrzeit, wodurch das Rennergebnis bewusst in den Hintergrund rückte. Am Ende belegte die Mannschaft Gesamtrang 81 sowie Platz 17 in der Klasse. Entscheidender als die Platzierung war jedoch der erfolgreiche Abschluss der Permit-Mission.
Für das verlobte Motorsport-Duo war das Rennwochenende ein gemeinsamer Meilenstein auf der Nordschleife.
„Natürlich freut man sich über gute Ergebnisse. Aber noch schöner ist es, gemeinsam zu erleben, wie sich alle Fahrer weiterentwickeln und neue Möglichkeiten entstehen. Genau dafür lieben wir Motorsport – gemeinsam wachsen, Erfahrungen sammeln und die nächsten Schritte auf der Nordschleife gehen“, so Jobes und Meisenzahl.






