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Prototype Masters
18.04.2026

Miro Konopka vor Thomas Ambiel im Endurance-Rennen

Im Rahmenprogramm der FIA CEZ auf dem Red Bull Ring (10. bis 12. April 2026) ging auch das Prototype Masters in der Klasse D5 an den Start.

Miro Konopka sicherte sich im Qualifying auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs die absolute Bestzeit im Gesamtklassement. Der Slowake fuhr mit seinem Ligier JS 320 eine Rundenzeit von exakt 1:29,000 Minuten. „Das Auto war bestens vorbereitet und ich kam in meiner schnellsten Runde sehr gut durch“, erklärte der Routinier nach seinem Einsatz auf der Berg-und-Talbahn in der Steiermark.

Nach sechs Monaten Pause kehrte auch Initiator Thomas Ambiel ins Cockpit zurück. „In erster Linie geht es mir darum, mich wieder an Auto und Strecke zu gewöhnen. Das ist mir im Freien Training bereits gut gelungen“, so Ambiel.

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Und tatsächlich wusste er im Duqueine D-08 zu überzeugen: Mit der zweitschnellsten Zeit in der Klasse belegte er im Gesamtklassement einen starken zehnten Rang. „Wir sind auf angefahrenen Reifen gefahren, dafür können wir sehr zufrieden sein. Ich fühle mich wohl im Auto und es wird von Runde zu Runde besser.“

Die drittbeste Zeit ging an das tschechische Duo Petr Koukola und Vaclav Janík im Norma M20FC.

Bei optimalen Bedingungen wurde das 60-Minuten-Rennen am Samstagnachmittag gestartet. Konopka verteidigte zunächst die Führung in der Klasse, fiel im Gesamtfeld jedoch auf Rang vier zurück. Ambiel hingegen erwischte einen starken Start, behauptete Platz zwei in der Klasse und verbesserte sich im Gesamtklassement von Rang zehn auf Position acht.

Auch eine Drive-Through-Strafe wegen einer inkorrekten Startposition konnte Konopka nicht stoppen. Der Routinier ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich vom sechsten Platz wieder nach vorne.

Ambiel zeigte ebenfalls eine abgeklärte Leistung: Er hielt sich aus kritischen Situationen heraus, fuhr konstant seine Runden und setzte seine Angriffe gezielt.

Am Ende sicherte sich Konopka den zweiten Gesamtrang und den Klassensieg. Ambiel belegte einen starken fünften Platz im Gesamtklassement und wurde Zweiter in der Klasse.

Das Podium komplettierten Koukola und Janík. Entsprechend zufrieden zeigte sich Ambiel mit dem Saisonauftakt: „Es lief noch nicht alles perfekt, aber besser als erwartet. Wir wollten es ruhig angehen – und das ist uns gelungen. So kann es gerne weitergehen.“
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