GT World Challenge
01.08.2026
Verstappen Racing feiert Premierensieg mit Mercedes in Magny-Cours
Jules Gounon und Daniel Juncadella setzten sich im einstündigen Nachtrennen souverän durch und verkürzten gleichzeitig den Rückstand in der Meisterschaft auf die Titelverteidiger Charles Weerts und Kelvin van der Linde.
Bereits beim Start verteidigte Jules Gounon seine Pole-Position und konnte sich – anders als zuletzt in Misano – frühzeitig vom Feld absetzen. Dadurch verschaffte er dem Team ein komfortables Polster für den Pflichtboxenstopp.
Hinter dem führenden Mercedes-AMG entwickelte sich zunächst ein Dreikampf um die Verfolgerplätze. Kiern Jewiss hielt den Bronze-Cup-Mercedes von 2Seas Motorsport zunächst vor Lucas Auer im Winward-Racing-Mercedes. Thomas Neubauer machte im AF-Corse-Ferrari ebenfalls mehrere Positionen gut und lieferte sich ein intensives Duell mit Max Hesse im BMW von Team WRT. Auch Kobe Pauwels nutzte die Situation und schob sich im Comtoyou-Aston-Martin an Hesse vorbei.
Da der Bronze-Cup-Mercedes von Jewiss und Charles Dawson eine längere Mindeststandzeit absolvieren musste, übernahmen nach den Boxenstopps Daniel Juncadella im Mercedes-AMG von Verstappen Racing, Arthur Leclerc im Ferrari von AF Corse und Nicki Thiim im Aston Martin von Comtoyou Racing die ersten drei Positionen. Maro Engel lag im Winward-Mercedes auf Rang vier.
Rund 20 Minuten vor Rennende sorgte eine Kollision mehrerer Fahrzeuge, bei der der Audi von Eastalent Racing auf der Auslaufzone strandete, für eine Full-Course-Yellow-Phase. Nach der Freigabe konnte Arthur Leclerc den Rückstand zunächst deutlich verkürzen, doch Juncadella fand schnell wieder seinen Rhythmus und brachte den Vorsprung von rund 2,5 Sekunden sicher ins Ziel.
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Leclerc und Neubauer belegten Rang zwei vor Nicki Thiim und Kobe Pauwels. Für Comtoyou Racing war es das erste Sprint-Cup-Podium überhaupt, für Aston Martin das erste Podium in der Sprint Cup seit sieben Jahren.
Lucas Auer und Maro Engel verpassten als Vierte das Podium knapp. Dahinter folgten der Garage-59-McLaren sowie der BMW von Team WRT. Meisterschaftsführer Kelvin van der Linde kämpfte sich im zweiten Stint noch auf Rang sieben nach vorne und begrenzte damit den Punkteverlust.
Den Sieg im Gold Cup sicherten sich Gilles Magnus und Robin Knutsson im Porsche von Boutsen VDS. Es war zugleich der erste Klassensieg des belgischen Teams seit dem Tod seines langjährigen Teambesitzers Marc van der Straten.
Im Bronze Cup kamen zunächst Kiern Jewiss und Charles Dawson als Sieger ins Ziel. Eine Zeitstrafe wegen zu hoher Geschwindigkeit während der Full-Course-Yellow-Phase kostete das Duo jedoch den Klassensieg. Dadurch erbten Rinat Salikhov und Marvin Dienst im Mercedes-AMG von Winward Racing den Erfolg und feierten bereits ihren zweiten Bronze-Cup-Sieg in Folge.
Im Silver Cup setzten sich Matisse Lismont und Ignacio Montenegro im BMW von Team WRT durch. Das Duo profitierte davon, dass der Aston Martin von Comtoyou Racing aufgrund eines technischen Problems nicht rechtzeitig in die Startaufstellung gelangte und konnte anschließend einen ungefährdeten Klassensieg einfahren.
In der Gesamtwertung des Sprint Cups beträgt der Vorsprung von Charles Weerts und Kelvin van der Linde nach dem Rennen nur noch sieben Punkte. Daniel Juncadella hat sich als erster Verfolger etabliert, während auch Lucas Auer und Maro Engel wieder näher an die Tabellenspitze herangerückt sind.
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