Fünf Fakten, die du über den Kartsport vielleicht noch nicht wusstest ...
Der Kartsport gilt als die Schule des Motorsports und hat unzählige Weltmeister hervorgebracht. Doch hinter den kleinen Rennmaschinen verbergen sich zahlreiche spannende Fakten, die selbst eingefleischte Motorsportfans nicht immer kennen. Wir zeigen fünf überraschende Dinge über den Kartrennsport, die Sie vielleicht noch nicht wussten.
1. Das erste Rennkart entstand aus Schrott und einem Rasenmähermotor
Das erste Kart wurde 1956 von Art Ingels und seinem Freund Lou Borelli in Kalifornien gebaut. Der Rahmen bestand aus Stahlrohren, angetrieben wurde das Fahrzeug von einem kleinen Zweitaktmotor aus einem Rasenmäher. Aus dieser Garagenidee entwickelte sich eine weltweite Motorsportdisziplin und ein gesamter Industriezweig.
2. Rennkarts haben keine Federung
Anders als Autos besitzen die Rennkarts weder Federung noch Differenzial. Dadurch wird jede Bodenwelle direkt an den Fahrer weitergegeben – ein Grund, warum Kartfahren körperlich deutlich anstrengender ist, als viele vermuten. Die Hinterachse ist starr, was spezielle Fahrtechniken erfordert.
3. Ein Schaltkart beschleunigt wie ein Supersportwagen
Moderne KZ-Schaltkarts erreichen 100 km/h in weniger als vier Sekunden. Durch ihr geringes Gewicht von rund 175 Kilogramm inklusive Fahrer bieten sie ein Leistungsgewicht, das viele Sportwagen in den Schatten stellt.
4. Im Kart wirken Kräfte wie in höheren Formelserien
In schnellen Kurven und beim Bremsen wirken auf Kartfahrer teilweise Beschleunigungskräfte von mehr als 2 g, bei Schaltkarts sogar noch deutlich mehr. Deshalb nutzen nahezu alle Profirennfahrer Kartfahren als Grundlage ihrer Ausbildung.
5. Fast jeder Formel-1-Weltmeister begann im Kart
Von Michael Schumacher über Ayrton Senna bis zu Max Verstappen – nahezu alle erfolgreichen Rennfahrer haben ihre Karriere im Kart begonnen. Der Kartsport gilt bis heute als die wichtigste Talentschmiede des Motorsports.