Qualifying: Starke Ausgangslage für beide Porsche
Im einzigen Qualifying des Wochenendes setzte Frederik Zebis im Porsche Cayman GT4 mit der Startnummer 31 ein Ausrufezeichen und qualifizierte sich als Zweiter im Gesamtklassement sowie als Zweiter in der Pro-Klasse. Im Porsche Cayman GT4 mit der Startnummer 88 sicherte sich Joachim Bölting Startplatz sechs gesamt und Platz eins in der Am-Klasse.Rennen 1: Podium für #31, Klassensieg für #88
Im ersten Sprintlauf setzte Zebis die starke Pace aus dem Qualifying fort und fuhr den Porsche #31 auf Platz zwei gesamt sowie Platz zwei in der Pro-Klasse. „Das Rennen war extrem intensiv und sehr umkämpft, aber es hat mir einen richtig guten Referenzpunkt gegeben, wo ich aktuell stehe und was wir für die kommende Saison noch verbessern können“, sagte Zebis. „Ich arbeite sehr gerne mit W&S Motorsport zusammen – das Team ist extrem professionell und bringt mich spürbar weiter. Schon nach diesen wenigen Rennen fühle ich mich deutlich besser vorbereitet.“Joachim Bölting zeigte im Porsche #88 ebenfalls eine starke Leistung, gewann die Am-Klasse und belegte im Gesamtklassement Platz fünf.
Rennen 2: Starkes Debüt von Nicolas Guillaume – Ausfall für #88
Im zweiten Sprintlauf übernahm Nicolas Guillaume den Porsche #31. Für Guillaume war es das erste Rennen im Auto, nachdem er zuvor nur einmal im Rahmen eines Wochenendes in Portimão im GT4-Fahrzeug gefahren war – überwiegend bei nassen Bedingungen. Die Testtage in Valencia verliefen vielversprechend, und Guillaume fand sich schnell im Team und im Auto zurecht. „Ich bin mit wenig Erwartungen ins Wochenende gegangen, aber die ersten Testtage waren wirklich vielversprechend und ich habe mich im Auto direkt wohlgefühlt“, sagte Guillaume.Durch die Absage des Samstags wurde der Sonntag zum eng getakteten Renntag, und Guillaume musste direkt in seinem ersten Autorennen von einer sehr guten Startposition aus ins Rennen gehen. In einem intensiven Lauf mit hohem Druck von hinten brachte er den Porsche #31 auf Platz vier gesamt und Platz drei in der Pro-Klasse ins Ziel. „Mein erstes Autorennen überhaupt war ziemlich schwierig, weil die Fahrer hinter mir schneller waren und ich viel verteidigen musste. Am Ende bin ich trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Guillaume.
Für Joachim Bölting endete Rennen 2 unglücklich: Nach einem Dreher kam es zu einem Kontakt, der einen größeren Schaden an der linken Fahrzeugseite verursachte. Der Porsche #88 konnte dadurch für Rennen 3 nicht mehr rechtzeitig repariert werden.
Rennen 3 (Endurance): #31 holt P4 gesamt und P3 in der Pro-Klasse
Im abschließenden, auf 50 Minuten verkürzten Endurance-Rennen startete Guillaume im Porsche #31 und übergab planmäßig an Zebis. Das Duo beendete Rennen 3 auf Platz vier im Gesamtklassement und Platz drei in der Pro-Klasse. Guillaume zeigte sich auch mit dem Endurance-Lauf zufrieden: „Es ist großartig, mit Frederik zu fahren – wir kennen uns aus dem Kartsport und ich fühle mich im Team richtig zuhause. Ich will mich weiter verbessern und beim nächsten Mal noch mehr pushen.“Teamchef Axel Randolph: „Das Wochenende in Valencia war durch die Absage am Samstag und den eng getakteten Sonntag eine besondere Herausforderung für alle. Umso mehr freut es mich, wie sauber das Team gearbeitet hat und wie konzentriert unsere Fahrer das Programm umgesetzt haben. Frederik hat mit dem Qualifying und dem Podium in Rennen 1 ein starkes Ergebnis geliefert, und Nicolas hat bei seinem ersten Autorennen direkt eine sehr reife Leistung gezeigt. Schade, dass wir den #88 nach dem Zwischenfall in Rennen 2 nicht mehr für Rennen 3 an den Start bringen konnten – aber auch hier hat das Team alles versucht. Insgesamt nehmen wir wichtige Erkenntnisse und gute Ergebnisse mit.“
W&S Motorsport blickt damit auf einen sportlich anspruchsvollen Sonntag mit eng getaktetem Zeitplan zurück, an dem Team und Fahrer unter besonderen Rahmenbedingungen eine starke Leistung ablieferten.






