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Prototype Cup Europe
31.07.2026

Highspeed-Herausforderung in Monza: Markus Pommer nimmt das Podium ins Visier

Das Rennwochenende des Prototype Cup Europe in Monza ist eröffnet. Nach dem offiziellen Testtag am Mittwoch nutzten Markus Pommer und BWT Mücke Motorsport die beiden freien Trainings am Freitag zur Vorbereitung auf die Rennen.

Nach der Pole-Position am Nürburgring ist das Ziel klar definiert: ein Podestplatz.

Monza fordert Höchstgeschwindigkeit

Für Markus Pommer und BWT Mücke Motorsport steht an diesem Wochenende der dritte Saisonlauf des Prototype Cup Europe auf dem Programm. Gemeinsam mit seinem dänischen Teamkollegen Mads Kjelde Larsen startet der Heilbronner im Duqueine D09 mit der Startnummer 18.

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Der 5,793 Kilometer lange Autodromo Nazionale Monza zählt mit seinen langen Geraden, harten Bremszonen und schnellen Kurven zu den schnellsten und anspruchsvollsten Strecken im Kalender. Gleichzeitig bietet der Traditionskurs ideale Voraussetzungen für Windschattenduelle und zahlreiche Überholmanöver.
„Monza ist eine großartige Strecke für einen LMP3. Wir werden hier wahrscheinlich die höchsten Topspeeds der Saison erreichen. Dazu kommen gute Überholmöglichkeiten und sehr schnelle Kurven, die mit einem solchen Fahrzeug unglaublich viel Spaß machen“, erklärt Pommer.

Viel Erfahrung auf der Traditionsstrecke
Für den 34-Jährigen ist Monza kein Neuland. Er kennt den Kurs aus verschiedenen Rennserien und war zuletzt mit einem LMP2-Prototypen in der European Le Mans Series dort am Start.

„Ich kenne die Strecke sehr gut und verbinde mit Monza viele positive Erinnerungen. Sie hat mir fahrerisch immer viel Spaß gemacht. Deshalb freue ich mich darauf, hier wieder mit einem Prototypen anzutreten.“

Auch die Charakteristik des Duqueine D09 dürfte gut zum Highspeed-Kurs passen. In Monza wird mit vergleichsweise wenig aerodynamischem Abtrieb gefahren. Entscheidend sind eine hohe Effizienz auf den Geraden sowie Stabilität beim Bremsen und in den schnellen Kurven.
„Ich denke, dass das Grundsetup unseres Autos gut zur Streckencharakteristik passen sollte. Natürlich müssen wir noch an den Details arbeiten, aber die Basis stimmt.“


Wichtige Vorbereitungsarbeit

Die Vorbereitung begann bereits am Mittwoch mit dem offiziellen Testtag. Nach dem trainingsfreien Donnerstag standen am Freitag zwei jeweils 45-minütige freie Trainings auf dem Programm.

Die zusätzliche Fahrzeit nutzte das Team, um verschiedene Fahrzeugabstimmungen zu vergleichen, Daten zu sammeln und beide Fahrer optimal auf Qualifying und Rennen vorzubereiten.

„Auf einem Highspeed-Kurs, auf dem wir mit wenig Abtrieb fahren, ist jeder Kilometer Gold wert. Deshalb war es wichtig, dass wir bereits am Mittwoch testen konnten und heute zwei weitere Trainings hatten. Gemeinsam mit Mads wollen wir möglichst viele Runden absolvieren und das Auto optimal vorbereiten.“

Der kurze Abstand zum vergangenen Rennwochenende auf dem Nürburgring kommt Pommer ebenfalls entgegen. Die Eindrücke aus dem Fahrzeug sind noch frisch und die dort gewonnenen Erkenntnisse lassen sich direkt auf die Arbeit in Monza übertragen.
 

Nürburgring macht Mut

Am Nürburgring gehörte Pommer zu den schnellsten Fahrern des Feldes. Im Qualifying zum zweiten Rennen sicherte er sich mit deutlichem Vorsprung die Pole-Position. Ein Kontakt in der ersten Kurve führte anschließend jedoch zu einem Aufhängungsschaden und zum vorzeitigen Aus.

„Die Pace am Nürburgring war sehr gut. Wir wissen, dass unser Auto schnell ist und dass wir aus eigener Kraft ganz vorne fahren können. Leider konnten wir das dort nicht in das entsprechende Ergebnis umsetzen.“

In Monza soll die gezeigte Geschwindigkeit nun endlich mit einem Podestplatz belohnt werden.

„Wenn wir sauber durchkommen und alles zusammenpasst, ist ein Podium definitiv möglich. Vielleicht können wir sogar in beiden Rennen unter die ersten Drei fahren. Das ist nach unserer Leistung am Nürburgring ein realistisches Ziel.“

Zeitplan
Samstag, 1. August 2026
Qualifying 1: 10:10 bis 10:25 Uhr
Rennen 1: 14:10 bis 15:05 Uhr
Sonntag, 2. August 2026
Qualifying 2: 9:30 bis 9:45 Uhr
Rennen 2: 14:05 bis 15:00 Uhr

Für Pommer und BWT Mücke Motorsport bietet das Wochenende in Monza die nächste Chance, die vorhandene Geschwindigkeit in ein Spitzenergebnis umzuwandeln.
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