Luca Engstler stellte den Lamborghini Temerario GT3 auf den zweiten Startplatz und verpasste die Bestzeit um lediglich 0,070 Sekunden. Maro Engel komplettiert die Top 3 vor Lucas Auer. Für eine Überraschung sorgte Ben Dörr, der seinen McLaren auf Rang fünf qualifizierte. Aber auch Teamkollege Timo Glock konnte sich mit Startplatz neun sehr gut platzieren.
Nicht nach Wunsch verlief das Qualifying dagegen für Ricardo Feller. Der Manthey-Pilot kam nicht über Platz elf hinaus. Auch Nicki Thiim musste sich mit Rang 18 zufriedengeben und steht im Rennen vor einer schwierigen Aufholjagd.
Norisring-Doppelsieger Nicki Thiim musste sich im Qualifying mit dem 18. Startplatz begnügen und machte anschließend vor allem die Balance of Performance (BoP) für das enttäuschende Ergebnis verantwortlich. „Das ist typisch DTM. Nach dem Norisring hatte ich natürlich eine gute Zeit, aber im Moment bin ich einfach frustriert. Vielleicht sollte ich sagen, dass ich aufhöre – dann bekomme ich vielleicht wieder eine bessere BoP“, sagte der Aston-Martin-Pilot mit einem sarkastischen Unterton. „Man wird nach einer guten Leistung bestraft. Wir wurden hier komplett eingebremst. Auf so einer Strecke ist das besonders bitter.“
Ebenfalls nicht zufrieden sein durfte Schubert Motorsport. Die BMW-Mannschaft um Torsten Schubert blieb im Kampf um die Pole-Position hinter den eigenen Erwartungen zurück. Marco Wittmann war als bester Schubert-Pilot auf Rang 13 der schnellste BMW-Fahrer. Teamkollege Kelvin van der Linde belegte Platz 15. Damit starten beide Werksfahrer aus dem Mittelfeld und stehen im ersten Rennen vor einer schwierigen Aufgabe.
„So schnell kann es gehen“, erklärte dagegen Thomas Preining nach seiner Pole Position. „Oschersleben ist eine Porsche-Strecke. Wir fahren hierher und wissen, dass unser Auto auf diesem Kurs gut funktioniert. Von Anfang an waren wir vorne und wollten dort bleiben. Mit der Pole Position haben wir uns eine hervorragende Ausgangslage für das Rennen erarbeitet.“
Die Balance of Performance war also wieder in aller Munde.
Top 10
| 1 | Thomas Preining | Porsche | 1:21.862 |
| 2 | Luca Engstler | Lamborghini | 1:21.932 |
| 3 | Maro Engel | Mercedes-AMG | 1:21.975 |
| 4 | Lucas Auer | Mercedes-AMG | 1:21.999 |
| 5 | Ben Dörr | McLaren | 1:22.079 |
| 6 | Jules Gounon | Mercedes-AMG | 1:22.084 |
| 7 | Mirko Bortolotti | Lamborghini | 1:22.182 |
| 8 | Matteo Cairoli | Ferrari | 1:22.217 |
| 9 | Timo Glock | McLaren | 1:22.240 |
| 10 | Tom Kalender | Mercedes-AMG | 1:22.247 |





