ADAC GT Masters
07.07.2026
Gottfried Grasser gibt Comeback als Fahrer im ADAC GT Masters
Das Duo wird zunächst beim Rennwochenende im Rahmen des Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (10. bis 12. Juli) antreten, ehe Anfang September ein weiterer Gaststart auf dem Salzburgring folgt. Das GRT Grasser Racing Team war über 13 Jahre hinweg fester Bestandteil des ADAC GT Masters und zuletzt 2024 in der Serie vertreten.
Die Idee für das Comeback entstand im vergangenen Jahr. Nachdem ein Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 nach dem Ende seines Renneinsatzes in Grassers Privatbesitz verblieb, entwickelte sich aus lockeren Testfahrten schnell der Wunsch, noch einmal Rennen zu bestreiten. Da sich die Termine mit dem DTM-Kalender nicht überschneiden, fiel die Entscheidung für zwei Einsätze im ADAC GT Masters.
Grasser selbst blickt der Rückkehr mit großer Vorfreude entgegen. Besonders die ersten Testfahrten hätten ihm gezeigt, dass die Leidenschaft für den Motorsport unverändert vorhanden sei.
„Sobald ich einen Helm aufhabe, bin ich der Rennfahrer. Der Teamchef, der an Teile oder Kosten denkt, hat Pause“, sagt Grasser. „Das Rennfahren ist eine eigene Welt und bringt dich in allen Belangen an die Grenzen. Der Sport übt eine brutale Faszination aus.“
An seiner Seite fährt Gerhard Tweraser, der bereits seit 2012 regelmäßig im ADAC GT Masters unterwegs ist und mehrfach für das GRT Grasser Racing Team an den Start ging. Beide werden vor dem Rennwochenende am Nürburgring den offiziellen Testtag nutzen, um sich auf den ersten gemeinsamen Einsatz vorzubereiten.
Trotz aller Vorfreude begegnet Grasser seinem Comeback mit Respekt. Vor allem die direkten Zweikämpfe auf der Strecke seien nach der langen Pause eine besondere Herausforderung. Gleichzeitig schließt der 47-Jährige eine spätere Rückkehr seines Teams ins ADAC GT Masters nicht aus – dann allerdings mit dem neuen Lamborghini Temerario GT3, sobald dessen Entwicklung weiter fortgeschritten ist.
Mit dem Gaststart eines der erfolgreichsten Lamborghini-Teams Europas erhält das ADAC GT Masters am Nürburgring zusätzliche sportliche Qualität. Gleichzeitig sorgt Grassers Rückkehr vom Kommandostand ins Cockpit für eine der spannendsten Geschichten des Rennwochenendes.





