Die Parade zu Ehren seines 80. Geburtstages führt der Jubilar Stig Blomqvist höchstpersönlich an. Gemeinsam mit Lothar Bökamp eröffnet er den Reigen der von ihm in seiner über 60jährigen Laufbahn pilotierten Fahrzeuge im RSCC Distomo, ein aktueller Prototyp. Angeführt wird die Riege von drei Saab, der Älteste ist ein 96er Sport Monte Carlo, so wie ihn der Jubilar in der schwedischen Meisterschaft 1965 pilotierte. Peter Schlömer / Ricki Schmitt führen das Talbot Sunbeam Lotus Trio an, die den Marken-WM-Titel von 1981 feiern.
Einmalige Gruppe-B-Show
Mit einem Ford Focus RS WRC von 2004 beginnt dann die Reise in die 60er. Nach einer Ford Anglia 105E von 1962 folgt einer der absoluten Höhepunkte: Alle ‚Big-Player‘ der Gruppe-B-Ära. Erstmals sind sie alle an einem Ort versammelt – nicht in einer Ausstellung, sondern in Aktion in ihrem natürlichen Habitat, auf den Demonstrationsstrecken der Vulkaneifel. „Dieses Erlebnis ist wirklich einmalig, ich bin mir nicht sicher, ob es nochmals gelingen kann, all diese Fahrzeuge in Bewegung an einen Ort zu bekommen. Jetzt schon ein herzliches Dankeschön an die Besitzer der Fahrzeuge, die diese Show erst möglich machen“, freut sich Reinhard Klein, der Kopf von Slowly Sideways, auf die Gruppe-B-Parade. 16 unterschiedliche Autos, die teilweise ansonsten nur in Museen zu sehen sind, bilden die Parade. Die Palette reicht vom Nissan 240RS über den Manta 400, Porsche 911 SCRS, Lancia als Rally037 und Delta S4, Audi Quattro in 3 Spezifikationen, dem 205er Peugeot in zwei Varianten und so weiter bis hin zum Citroën BX4TC. Weitere 20! B-Boliden aus einem der spannendsten Zeiträume der Rallye-Geschichte sind zusätzlich im gesamten Festival-Feld unterwegs.Mit Oliver und Marc Hermans in ihrem Trabant 800RS beginnt dann der Weg zurück in die Neuzeit. Über die klassischen Gruppe 1, 2 oder 4-Vertreter, den GT-Rennern führt die Zeitreise mit der Gruppe A in die jüngere Vergangenheit zu den WRC-Boliden. Die Gruppe N ist ebenso vertreten wie Kit-Car-Fahrzeuge, S1600er oder aktuelle R5-Wagen.





