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VLN
25.06.2024

Tim Heinemann: Guter Speed bleibt unbelohnt

Drei Wochen nach dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring kehrte Tim Heinemann auf die Nürburgring-Nordschleife zurück. Gemeinsam mit Martin Ragginger steuerte er bei der 69. ADAC Westfalenfahrt einen Falken Motorsports Porsche 911 GT3 R. Und die Bedingungen am Morgen des Renntags erinnerten frappierend an das 24h-Rennen: Dichter Nebel zwang die Verantwortlichen das Zeittraining um rund zwei Stunden zu verschieben.

Doch von der Verschiebung ließ sich Heinemann nicht aufhalten und stellte den Porsche auf den zweiten Startplatz für das vierstündige Rennen. Direkt in der ersten Kurve konnte Heinemann die Führung übernehmen, nachdem er im Interview vor dem Rennen bereits diesen Move spaßeshalber angedeutet hatte.

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Im Verlauf des ersten Stints musste er dann seinen Teamkollegen Sven Müller passieren lassen, der gemeinsam mit seinem Partner Julien Andlauer zu einem überlegen Gesamtsieg fuhr. Heinemann war mit seinem österreichischen Teamkollegen auf den Weg zu einem souveränen Podestergebnis, ehe Ragginger das Fahrzeug wenige Augenblicke vor Schluss abstellen musste. Ein Fremdkörper löste einen Reifenschaden im Bereich der Fuchsröhre aus und verhinderte die Weiterfahrt des Routiniers.

Die ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie wird am 3. August mit dem 6h-Rennen – dem Saisonhighlight der Rennserie – fortgesetzt.

Tim Heinemann: „Mit dem zweiten Platz im Qualifying hatten wir eine hervorragende Ausgangslage für das Rennen. Ich hatte einen guten Start und konnte die Führung übernehmen, was großartig war. Leider konnten wir die Führung im weiteren Rennverlauf nicht halten, lagen jedoch auf einem soliden dritten Platz. Bedauerlicherweise musste mein Teamkollege Raggi das Auto kurz vor Schluss aufgrund eines Reifenschadens abstellen, und wir konnten das Rennen nicht beenden. Das ist schade, denn unser Schwesterauto Nr. 3 konnte das Rennen gewinnen, und es wäre ein Doppelpodium für das Team geworden.”
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