Montag, 22. Juli 2024
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VLN
28.06.2024

Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels holt drei Klassensiege

Für das Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels hielt der fünfte Lauf zur ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie Licht und Schatten bereit. So gewann die Mannschaft von Teamchef Matthias Unger einerseits souverän die Klassen V5 und V6 sowie den BMW M240i Racing Cup, gleichzeitig erlitten sie jedoch auch einen Rückschlag im Meisterschaftskampf.

„Zunächst einmal freut es mich, dass wir mit insgesamt drei Klassensiegen erfolgreich in die zweite Saisonhälfte gestartet sind. Leider verlassen wir den Nürburgring dieses Mal jedoch nicht nur mit einem lachenden, sondern auch einem weinenden Auge, da unsere beiden Speerspitzen für die Meisterschaft das Rennen leider nicht beenden konnten. Bei den noch ausstehenden drei Saisonrennen werden wir trotzdem weiterhin alles geben, um die Titelverteidigung mit ein wenig Glück doch noch zu schaffen“, so Teamchef Matthias Unger.
 
In der Klasse V5 knüpften Ulrich Korn, Tobias Korn und Daniel Korn dort an, wo sie drei Wochen zuvor beim 24h-Rennen aufgehört hatten. Das Fahrertrio sicherte sich mit dem #444 Neufeld-KFZ Porsche Cayman erneut den Sieg.

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Christian Büllesbach, Lutz Marc Rühl, Andreas Schettler und Daniel Zils pilotierten den #396 NEXEN-TIRES Porsche Cayman S einmal mehr nicht nur zum Klassensieg in der V6, sondern auch zum Triumph in der Wertungsgruppe der NLS Produktionswagen. Entsprechend groß war die Freude des Fahrerquartetts auch bei der Ehrung auf dem Gesamtpodium.

In der BMW M240i-Klasse triumphierte wie schon bei den vorherigen NLS-Läufen, den ADAC 24h Qualifiers sowie dem 24h-Rennen das Team von Adrenalin Motorsport. Dieses Mal hatte jedoch erstmalig in dieser Saison der #651 Veedol BMW M240i die Nase vorne. Yannik Himmels und Nico Silva setzten sich nach Ablauf der vierstündigen Distanz vor ihren Teamkollegen Lars Harbeck und  Christian Kraus (#652 Allfinanz BMW M240i) durch.  

Den bisherigen Klassendominatoren und NLS-Meisterschaftsführenden Sven Markert und Toby Goodman, die von Danny Brink verstärkt wurden, fehlte dieses Mal das nötige Rennglück. Sie mussten den #650 Maxsel Energy BMW M240i nach technischen Problemen vorzeitig am Streckenrand abstellen. Auch der #653 GTÜ BMW M240i mit Andrie Hartanto und Leonid Petrov am Steuer sah die Zielflagge nach einem Unfall in der letzten Runde dieses Mal nicht.
 
Philipp Leisen, Daniel Zils und Moran Gott präsentierten sich in gewohnt starker Form. Nach der Pole Position im Qualifying drückten sie auch dem Rennen ihren Stempel auf bis ein anderes Fahrzeug in der Mercedes-Arena den Bremspunkt deutlich verpasste und das Heck des #1 Mainhattan-Wheels BMW 330i massiv beschädigte. Der hieraus resultierende Folgeschaden zwang die Adrenalin-Piloten zur vorzeitigen Aufgabe.   

In der CUP3-Klasse begann der Tag aus Sicht von Adrenalin Motorsport äußerst vielversprechend. So erwischte David Griessner mit dem #930 Mainhattan-Wheels Porsche Cayman GT4 bei den Mischbedingungen im Qualifying ein ideales Timing und stellte das Fahrzeug auf die Pole Position. Dementsprechend viel hatte er sich gemeinsam mit seinen beiden Teamgefährten Stefan Kruse und Lidsey Brett auch für das Rennen vorgenommen. Ein Unfall in der ersten Rennrunde machte jedoch alle Hoffnungen des Fahrertrios auf ein starkes Ergebnis früh zu Nichte.
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