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Rallye Allgemein
13.10.2023

Harte Bewährungsprobe für Audi in Marokko

Das Team Audi Sport nutzt den Oktober zur gründlichen Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2024. Die Marke startet mit drei Audi RS Q e-tron für die Fahrerteams Mattias Ekström/Emil Bergkvist, Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger und Carlos Sainz/Lucas Cruz bei der Rallye Marokko erstmals in Wertung.

Schritt für Schritt steigert das Team Audi Sport das Tempo und die Anforderungen im Hinblick auf das große Ziel im nächsten Januar: Im Mai gab es einen ersten Saisontest in Saudi-Arabien. Nach einer weiteren Erprobung im spanischen Saragossa nahm das Team an der Baja Aragon teil. „Der Oktober steht im Zeichen der intensivsten Arbeit seit der Rallye Dakar“, sagt Audi-Motorsportchef Rolf Michl. „Jetzt kann das gesamte Team wieder im Wettbewerbsmodus arbeiten. Dafür ist die Rallye Marokko hinsichtlich Dauer und auch Gelände ideal, denn das Terrain spiegelt die vielseitigen Anforderungen der Rallye Dakar gut wider.“

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Vom 13. bis 18. Oktober erwartet die Teilnehmer der Rallye du Maroc ein Prolog und fünf Rallye-Etappen. Dabei stehen 1.449 gezeitete Kilometer und eine Gesamtdistanz von 2.219 Kilometern im Plan. Das Team Audi Sport hat im vergangenen Jahr außerhalb der Wertung teilgenommen. Nun trifft es beim fünften Lauf der FIA World Rally-Raid Championship als eingeschriebener Teilnehmer unter anderem auf die harte Konkurrenz von Toyota, Ford und Prodrive. „Es hat sich ein exzellentes Feld angekündigt“, sagt Rolf Michl. „Das ist eine gute Standortbestimmung für uns. Zugleich hilft es der gesamten Mannschaft, wieder in den Wettbewerbsmodus zu schalten und alles zu verifizieren, was wir im Hinblick auf die Rallye Dakar 2024 bereits umgesetzt haben.“ Der abwechslungsreiche Charakter der Rallye mit Schotterpisten, Sand und Dünen stellt einen repräsentativen Querschnitt dar, der gut für die Vorbereitung auf die Rallye Dakar ist.

Im Vorfeld hat das Team Audi Sport gemeinsam mit Q Motorsport vom 3. bis 8. Oktober sechs Testtage in Marokko absolviert. Jede der drei Fahrerpaarungen war dabei zwei Tage im Einsatz. Insgesamt hat der Audi RS Q e-tron über 3.000 Kilometer abgespult. Dabei gelang es der Mannschaft, die Abstimmung weiter zu verbessern sowie neue Reifen und Komponenten zu erproben. Im Zuge steigender Belastungen und erhöhter Anforderungen an den Prototyp notierten die Ingenieure allerdings auch Auffälligkeiten an einem der Kühlsysteme.
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