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Porsche Sports Cup
11.05.2023

Porsche Sports Cup Deutschland feiert Saisonauftakt in Hockenheim

Der Porsche Sports Cup Deutschland startet am kommenden Wochenende (13./14. Mai) in Hockenheim in seine 19. Saison. An gleicher Stelle findet Anfang Oktober auch das Finale der sechs Veranstaltungen umfassenden Club- und Kundensport-Serie statt. Die weiteren Stationen sind Misano (Italien), Spielberg (Österreich), Oschersleben sowie der Nürburgring.

Die erste Runde können Fans im Internet verfolgen: Der offizielle YouTube-Kanal von Porsche Deutschland (https://www.youtube.com/@PorscheDeutschland) überträgt an beiden Renntagen die Läufe von Porsche Sprint GT, Porsche Sprint Challenge und Porsche Endurance Challenge in Hockenheim live. Der Stream beginnt am Samstag um 14:30 Uhr und am Sonntag um 11:10 Uhr. Er liefert neben spannender Renn-Action auch aktuelle Hintergrundinformationen.
 
Der Porsche Sports Cup bietet sechs Serien für jeden fahrerischen Anspruch. Das Angebot steigt mit der Introduction to Racetrack ein, bevor es mit den Gleichmäßigkeitsprüfungen der Porsche Drivers Competition sowie Porsche Drivers Competition Pro weitergeht. Für die Rennserien Porsche Sprint GT, Porsche Sprint Challenge und Porsche Endurance Challenge ist eine Fahrerlizenz vorgeschrieben.

Porsche Sprint Challenge

In den vergangenen Jahren hat sich die Porsche Sprint Challenge immer wieder als Sprungbrett für höhere Aufgaben erwiesen. Jüngstes Beispiel: Der amtierende Sprint Challenge-Meister und Porsche Sports Cup-Gesamtsieger Michael Essmann steigt 2023 in den Carrera Cup Deutschland auf. Das Teilnehmerfeld der Sprint Challenge ist auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt und mit 38 reinrassigen Rennwagen das größte des kommenden Hockenheim-Wochenendes. 22 Piloten treten dabei mit dem aktuellen 911 GT3 Cup vom Typ 992 an – darunter zum Beispiel Matthias Jeserich aus Berlin, ehemaliger Pro-Am-Pilot im Carrera Cup Deutschland, und Youngster Janne Stiak. Der Rookie aus Hannover stellte Ende April mit 16 Jahren und 49 Tagen einen neuen Rekord als jüngster Fahrer in einem Wertungslauf des Carrera Cup Deutschland auf. In Hockenheim feiert Tom Nittel, Sohn von Rallyepilot Uwe Nittel, seine Premiere im 911 GT3 Cup des Teams Laptime-Performance. Der ehemalige Carrera Cup-Fahrer Stefan Rehkopf gehört zu den 13 Teilnehmern, die ins Lenkrad der GT3 Cup-Vorgängergeneration 991.2 greifen. Peter Mamerow, Ulrich Becker und KÜS Team Bernhard-Pilot „Friedel Bleifuss“ peilen jeweils mit dem über 500 PS starken 911 GT3 R (991) Rennsiege an.

Porsche Endurance Challenge

In der Porsche Endurance Challenge stellen sich mehr als 26 Teams mit Porsche-Rennfahrzeugen dem Langstrecken-Wettbewerb. Für sie steht ein Lauf über 100 Minuten inklusive Pflichtboxenstopp für Michelin-Rennreifen, Nachtanken sowie einen optionalen Fahrerwechsel auf dem Programm. Steve Caroli und Dominik Schraml reisen als Titelverteidiger nach Hockenheim. Das Duo teilt sich den Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport mit der Startnummer 11 unter dem Banner von Seebach Motorsport. Profi-Pilot Nico Bastian pilotiert gemeinsam mit Sabine Kessel den a-workx-911 GT3 Cup (992), während die Klassenkollegen Robert Lukas und Karol Kret im Cup-Neunelfer von Förch Racing by Atlas Ward agieren.

Porsche Sprint GT

Ab dieser Saison kommen im Porsche Sprint GT-Wettbewerb ausschließlich Cayman GT4 Clubsport zum Einsatz. Die höhere Leistungsdichte verspricht noch spannendere Rennen. Nach einem Jahr Abstinenz kehrt Lorenz Stegmann, GT4-Champion und Sprint-GT-Vizemeister von 2021, wieder ins Cayman-Cockpit zurück. Zugleich gibt es ein Wiedersehen mit Osman Tüccaroglu. Der Porsche-Fahrer aus Bad Salzuflen beendete die vergangene Saison gemeinsam mit seinem Sohn Gian-Luca als Vizemeister in der Endurance Challenge. In diesem Jahr wechselt Tüccaroglu auf die Sprintdistanz und peilt im 718 Cayman GT4 Clubsport des Teams a-workx Motorsport Spitzenpositionen im über 20 Autos großen Starterfeld an.

Porsche Drivers Competition Pro

Die Porsche Drivers Competition Pro kombiniert viel Rennstrecken-Fahrspaß mit höchster Präzision: Bei diesem Wettbewerb kommt es auf konstante statt auf schnellste Rundenzeiten an – im Hundertstelsekunden-Bereich. Champion René Klingbeil (911 GT3, 991), Vizemeister „Ehrster“ (Cayman GT4) sowie der Drittplatzierte des Vorjahres, Tomas Urban (911 Carrera GTS, 997), stellen sich auch in dieser Saison wieder dem Kampf gegen die Stoppuhr. Tanja Kraus aus Leonberg steht als einzige Frau mit ihrem 911 GT3 RS (991) am Start.

Idealer Einstieg: Introduction to Racetrack und Porsche Drivers Competition 

Zum erfolgreichen Konzept des Porsche Sports Cup gehört, dass insbesondere Motorsporteinsteiger ein ideales Betätigungsfeld vorfinden. Bei der Introduction to Racetrack schnuppern sie erste Rennstreckenluft. Neben einer Führung durch das Fahrerlager und die Boxengasse gehört das angeleitete Fahren auf dem Grand-Prix-Kurs zu den Höhepunkten des Programms. Die Porsche Drivers Competition bietet sich für Teilnehmer mit straßenzugelassenen Porsche-Modellen perfekt als nächster Schritt an. Sie werden mit ihrem eigenen Sportwagen über insgesamt 90 Minuten auf der Strecke an sportliches Fahren herangeführt und können ihr Potenzial unter Anleitung routinierter Instrukteure gezielt verbessern. Zum Abschluss stellen sie das Erlernte bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung unter Beweis.
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