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Formel 4
09.10.2023

Finn Wiebelhaus belohnt sich mit Top-Ten-Resultat

Zum Abschluss der Saison wartete auf die Fahrer der französischen Formel 4 noch mal ein Highlight. Auf der ehemaligen Formel 1-Rennstrecke in Paul Ricard fanden die letzten Rennen des Jahres statt. Finn Wiebelhaus lieferte abermals eine starke Vorstellung ab und fuhr nochmal in die Top-Ten.
 
„Ich kann mich noch an meinen ersten Test im Formel 4-Auto erinnern und jetzt haben wir schon das Saisonfinale. Dieses Wochenende wird aber nicht einfach für mich. Durch meinen Fußbruch habe ich den offiziellen Zweitagestest auf der Strecke hier verpasst. Das ist ein großer Nachteil, mir bleibt nun nur ein freies Training zu Vorbereitung“, sagte der 17-jährige vor dem Start in das Renngeschehen.
 
Wie erwartet fehlten dem Schützling aus dem ADAC Formel Junior Team wichtige Zehntelsekunden auf seine Mitstreiter. Nach dem Zeittraining stand nur Startplatz 25 zu Buche – eine harte Aufgabe für die drei Rennen. Doch Finn bewies seinen Kampfgeist. Bereits im ersten Durchgang kämpfte er sich um sieben Plätze nach vorne und legte im Rennen am Samstagnachmittag nochmal nach. Mit einer perfekten Strategie holte er beachtliche 15 Ränge auf und schaffte erneut den Einzug in die Top-Ten. Der finale Lauf am Sonntag brachte ihn abermals nach vorne, diesmal wurde er 16. und machte damit wieder deutlich Boden gut.
 
Mit dem Fallen der Zielflagge in Paul Ricard endete für den Rennfahrer aus Obertshausen seine erste Saison in der französischen Formel 4. Nach drei Jahren im Kartsport, gehörte Finn in diesem Jahr zu den Senkrechtstartern und zeigte eine tolle Entwicklung. Im Februar saß er erstmals im Formel-Rennwagen und verbuchte bereits beim zweiten Rennwochenende in Magny-Cours mit Rang sieben seine ersten Meisterschaftspunkte. „Es gab im Jahresverlauf einige Auf und Abs, mit meiner Leistung bin ich aber sehr zufrieden. Von Beginn an habe ich mich immer weiter gesteigert und den Abstand zu den erfahrenen Kontrahenten verkürzt. Dieses Wochenende hat diesen Trend bestätigt. Trotz des verpassten Tests hat die Pace in den Rennen gepasst. Ein großer Dank an meine Familie und Unterstützer für den starken Support“, fasste Finn abschließend zusammen.
 
In die Winterpause geht der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen e.V. aber noch nicht. Am kommenden Wochenende hat er seinen dritten Gaststart in der italienischen Formel 4 in Vallelunga (Italien). Bereits am Donnerstag sitzt er beim offiziellen Testtag im Auto. Insgesamt gehen in der stärksten Formel 4-Rennserie der Welt 36 Autos an den Start und versprechen ein spannendes Rennwochenende.
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