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FIA Formel E
01.08.2023

ABT CUPRA in der Formel E: Top Ten zum Saisonfinale

Die letzte Zielflagge wehte am Wochenende in London: Nach 16 intensiven Rennen an elf Wochenenden endete die diesjährige Formel-E-Saison mit einem spannenden Double-Header-Event am Samstag und Sonntag. Das neu formierte Team ABT CUPRA blickt auf erkenntnisreiche und von intensiven Momenten begleitete Monate zurück. Zum Finale in der britischen Hauptstadt sorgte Nico Müller mit einem achten Platz noch mal für Jubel.

Erst im Dezember des vergangenen Jahres – nur wenige Wochen vor dem ersten Rennen – hatte das Team ABT CUPRA seine Teilnahme an der Formel E bekannt gegeben. Trotz der damit einhergehenden verkürzten Test- und Vorbereitungsphase starteten Nico Müller und sein Teamkollege Robin Frijns motiviert und mit guten Ansätzen in das erste Rennen in Mexiko. Doch ein Unfall von Robin Frijns überschattete den Auftakt, der Niederländer fiel die folgenden drei Rennwochenenden aufgrund einer Handverletzung aus.

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ABT CUPRA ließ sich von den Startschwierigkeiten aber nicht beirren: Mit jedem Rennen steigerte sich das Team und fuhr immer häufiger in die Punkteränge. Und diese Entwicklung zog sich bis zum Ende durch: Bei den beiden Rennen des Double-Header-Events in London fuhr Nico Müller am Sonntag einmal mehr mit einer soliden Leistung in die Punkte. Am Samstag hatten beide Piloten aufgrund früher Ausfälle das Rennen vorzeitig beenden müssen.

„Diese Saison hat unserer Mannschaft alles abverlangt, aber sie hat jede noch so große Herausforderung mit einer fantastischen Moral gemeistert“, sagt ABT CEO und Teamchef Thomas Biermaier. „Mein Dank geht an jedes einzelne Teammitglied und unsere Partner.“ Auch in der kommenden Saison werden ABT und CUPRA gemeinsam auf den Formel-E-Rennstrecken an den Start gehen und sich selbst zu neuen Bestleitungen pushen. Bereits im Oktober geht es mit den offiziellen Testfahrten in Valencia (Spanien) weiter.

Für Robin Frijns hingegen war es das vorerst letzte Rennen im Cockpit von ABT CUPRA. Der Niederländer nimmt künftig eine neue motorsportliche Herausforderung an und steht dem Team daher nicht mehr zur Verfügung. „Robin war, ist und wird immer ein Freund und Mitglied der ABT Familie bleiben“, sagt Thomas Biermaier. „Er war mit seiner großen Erfahrung ein wichtiger Baustein bei unserem Comeback, obwohl es nach dem Unfall beim Saisonstart ein schwieriges Jahr für ihn war. Jetzt wünschen wir ihm für seine neuen Herausforderungen alles Gute.“
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