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ADAC GT Masters
23.09.2023

Benjamin Hites holt 20. Pole-Position für Grasser

Lamborghini-Pilot Benjamin Hites (CHL/GRT Grasser-Racing-Team) gelang in der Qualifikation des ADAC GT Masters am Red Bull Ring mit 1:38,616 Minuten die schnellste Runde. Damit startet zum 20. Mal ein Fahrer des Rennstalls von Gottfried Grasser in der traditionsreichen GT-Serie des ADAC von der Pole-Position. Alain Valente (CHE/Haupt Racing Team) steht beim neunten Saisonrennen am Samstagnachmittag mit seinem Mercedes-AMG GT3 neben Hites in der ersten Startreihe.

Temperaturen von 13 Grad Celsius sowie eine nasse Fahrbahn der 4,318 Kilometer langen Rennstrecke in der Steiermark machten die Zeitenjagd am Samstagmorgen zu einer Herausforderung. Mit Pirelli-Regenreifen ausgestattet verbesserten sich die Piloten des ADAC GT Masters in der 20-minütigen Session zunächst Runde um Runde. Schneller als Hites war allerdings kein Pilot, denn der Nürburgring-Sieger kam mit seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 am besten mit den Bedingungen auf dem Alpenkurs zurecht. „Ich wollte unbedingt auf Pole fahren. Das Team feiert am Red Bull Ring sein Heimspiel, deshalb ist Startplatz eins umso bedeutsamer. Ich habe das komplette Qualifying mit Regenreifen absolviert. Das Risiko auf Slicks zu wechseln, war mir definitiv zu groß. Unser Plan ist es, in der Meisterschaft nochmal voll anzugreifen und Boden gutzumachen“, erklärte Pole-Setter Hites. Derzeit belegt er mit seinem Teamkollegen, dem Lamborghini-Werksfahrer Marco Mapelli (I), den dritten Tabellenplatz im ADAC GT Masters.

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Auf dem zweiten Rang ordnete sich Valente ein und bestätigte nach dem Podiumserfolg im achten Saisonrennen am Sachsenring seine aktuelle Form (+0,318 Sekunden). Platz drei ging an Michael Joos (Vöhringen). Der Teamchef des Team Joos by Racemotion verbuchte mit seinem Porsche 911 GT3 R einen Rückstand von 0,475 Sekunden auf Hites. Mit Platz vier schaffte Audi-Pilot Jonas Karklys (LT/Liqui Moly Team Engstler) sein bestes Qualifying-Ergebnis im ADAC GT Masters (+0,587 Sekunden). Als Fünftschnellster qualifizierte sich Salman Owega im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf Motorsport (+0,595 Sekunden). Der Kölner führt gemeinsam mit Teamkollege Elias Seppänen (FIN) die Meisterschaft an.
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