Sonntag, 29. Mai 2022
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WSK
23.01.2022

WSK Champions Cup kürt erste Sieger des Jahres

Der Startschuss in die Kartsport-Saison 2022 ist gefallen: Im italienischen Lonato kämpften über 170 Fahrerinnen und Fahrer vom 20. bis 23. Januar 2022 um die Kronen im WSK Champions Cup.
 
Das Single-Event, das in den letzten Jahren regelmäßig das erste große Kräftemessen der internationalen Kartsport-Elite markiert, sollte ursprünglich auf dem Adria Karting Raceway stattfinden. Nachdem die Anlage allerdings vergangene Woche überraschenderweise durch eine Pfändung stillgelegt wurde, zog man spontan auf die Strecke von South Garda Karting um, wo die Zuschauer spannende Rennen in den vier Kategorien der Minis, OK Junioren, OK und KZ2 geboten bekamen.
 
Bei den Minis dominierte von Beginn an Pesl Jindrich (Baby Race Driver Academy), aber der Tscheche musste im Finale dann Christian Costoya (Parolin Motorsport) aus Spanien den Vortritt lassen. Bei den OK Junioren war Dimitry Mateev (Koski Motorsport) das Maß der Dinge. Vom Zeittraining an hatte der Russe das Zepter in der Hand und sollte als Favorit ins Finale starten. Hier geriert er aber schon in der Startphase ins Hintertreffen und musste im weiteren Verlauf des Rennens sogar ganz die Segel streichen. So ging der Sieg letztlich an den Dänen Anders Cardenas (Energy Corse). Das mit nur 16 Teilnehmern schwach besetzte Feld der OK-Piloten sah den Italiener Danny Carenini (Team Driver Racing Kart) als Finalsieger. Einen Durchmarsch gab es in der KZ2-Klasse, in der Senna van Walstijn (Sodikart) vom Anfang bis zum Ende alle Trümpfe in der Hand hielt.
 
Die zahlreichen deutschen Piloten konnten teilweise mit hervorragenden Ergebnissen glänzen. Bei den Minis schafften es Moritz Groneck (CRG Racing Team) und Tom Wickop (CRG Racing Teram) in die Finalphase der 92 Nachwuchstalente. Im Prefinale war dann jedoch für Wickop Endstation, Während Groneck ins Hauptrennen einzog und die Zielflagge als 21. sah. Ihre Landsleute Emilio Bernd (CRG Racing Team) und Bytyqi Redijon (CV Performance Group) waren bereits nach den Vorläufen aus dem Wettkampf ausgeschieden.
 
Der einzige deutsche OK-Junior-Vertreter, Taym Saleh (DPK Racing), steigerte sich kontinuierlich. Nach einem mäßigen Beginn ging es stetig nach vorne und am Ende schaffte er als starker Zehnter den Sprung in die Top-Ten. Felix Arnold (CV Performance Group) holte im Pendant der Senioren in beiden Finalläufen den beachtlichen vierten Platz.
 
Die stärkste Leistung lieferten die deutschen KZ2-Piloten ab: Allen voran fuhr David Trefilov (SRP Racing Team) im Finale als Vierter ins Ziel. Im Prefinale hatte es sogar zu Position zwei gereicht. Auch Daniel Stell (NB Motorsport) konnte als guter Sechster des Finalrennens überzeugen. Luis Laurin Speck (TBkart Racing Team), Jakob Bergmeister (DR) und Karl Lukaschewsky (SRP Racing Team) liefen dahinter auf den Positionen 13, 14 und 15 ein, während Karl Louis Kölschbach (SRP Racing Team) als 18. abgewinkt wurde. Jannik Julius Bernhart (NB Motorsport) musste derweil einen Ausfall in Kauf nehmen.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Fahrerinnen und Fahrer in Lonato (IT) weiter. Dann findet der Saisonauftakt der WSK Super Master Series statt.
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