Montag, 8. August 2022
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VLN
12.07.2022

Podiumsplatz für Frikadelli Racing beim 6h-Rennen

Beim 6h-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) hat Frikadelli Racing erneut den Sprung auf das Podium in der Porsche Endurance Trophy Nürburgring geschafft. Klaus Abbelen, „Jules“ und Felipe Laser fuhren mit dem #111 Porsche 992 GT3 Cup auf den zweiten Platz in der AM-Wertung und sicherten sich damit erneut wichtige Punkte für die Meisterschaft. Zusätzlich absolvierte Frikadelli Racing tags zuvor während des Freitagstrainings ein paar Testkilometer mit dem Ligier JS P320, dabei steuerte man den LMP3-Boliden auch über die legendäre Nordschleife. Nächstes Wochenende tritt die Mannschaft mit dem Fahrzeug erstmalig im Prototype Cup Germany an.

„Zunächst einmal habe ich am Freitag die fünf Runden mit unserem Ligier auf der Nürburgring Nordschleife sehr genossen. Am Samstag war dann das Ziel mit dem Porsche 992 GT3 Cup an unseren erfolgreichen Auftritt vom letzten NLS-Lauf anzuknüpfen. Das haben wir geschafft und im vierten Rennen unser drittes Podium eingefahren, sodass wir mit der ersten Saisonhälfte unter dem Strich zufrieden sein können. Mit den errungenen Punkten haben wir unseren Platz unter den Top-3 der Meisterschaft gefestigt und sind damit weiterhin auf einem guten Kurs unterwegs“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen.

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Im morgendlichen Qualifying belegte das Fahrertrio mit dem #111 Porsche 992 GT3 Cup den fünften Startplatz in der hart umkämpften Porsche Cup-Klasse (CUP2), was gleichzeitig die zweite Position in der AM-Wertung bedeuten sollte. Felipe Laser setzte die Rundenzeit von 8:14.387 min. bereits zu Beginn der 90-minütigen Session. „Ich hatte in meinen beiden fliegenden Runden leider ein wenig Verkehr, trotzdem hatte es zu diesem Zeitpunkt für den ersten Platz in unserer Am-Klasse gereicht. Danach kam eine längere Code-60-Phase im Bereich Schwalbenschwanz, die erst ganz kurz vor Trainingsende aufgelöst wurde. Wir haben uns dazu entschieden, nicht mehr auf gut Glück hinten heraus auf die Strecke zu gehen und die Zeit noch einmal zu verbessern, sondern lieber den Reifensatz fürs Rennen einzusparen. Mit dem zweiten Startplatz bei den AM-Fahrzeugen hatten wir trotzdem eine ausgesprochen gute Ausgangsposition“, erklärt Laser.

Beim Start konnte sich der Leipziger bis zum frühen ersten Boxenstopp erfolgreich im Spitzenfeld behaupten. Danach war die Frikadelli Mannschaft im Vergleich zur Konkurrenz auf einer antizyklischen Strategie unterwegs, die sich über die sechs Stunden Distanz durchaus bewähren sollte. Auf der Strecke leisteten sich Klaus Abbelen und „Jules“ in den folgenden Stints zudem keine Fehler und konnten konstant schnelle Rundenzeiten auf der Nordschleife hinlegen. Felipe Laser brachte den #111 Porsche 992 GT3 Cup schließlich auf dem zweiten Platz in der AM-Wertung über die Ziellinie. „Insgesamt war es wirklich ein zufriedenstellendes Wochenende für uns. Mich freut vor allem, dass sich „Jules“ gegenüber den letzten Rennen heute noch einmal steigern konnte. Mit dem Porsche 992 GT3 Cup kommt er immer besser zurecht. Nächstes Mal werden wir versuchen, noch einen weiteren Schritt nach vorne zu machen und um den Sieg mitzukämpfen“, so Laser weiter.    

Sein Teamkollege „Jules“ ergänzt: „Ich freue mich sehr über den zweiten Platz. Wir haben über die sechsstündige Distanz keine Fehler gemacht und hatten eine gute Strategie. Mein Dank geht erneut an das gesamte Frikadelli Racing Team für die tolle Teamleistung. Die Punkte sind enorm wichtig für die Meisterschaft. Nun werden wir uns für das 12h-Rennen Mitte September rüsten.“ 

Gaststart im Prototype Cup Germany

Bevor es für Frikadelli Racing in die Sommerpause hineingeht, bestreitet die Mannschaft am kommenden Wochenende mit dem Ligier JS P320 noch einen Gaststart im neuen Prototype Cup Germany auf dem Nürburgring. Los geht es am Freitag, 15.07.2022 mit zwei freien Trainingssitzungen. Am Samstag und Sonntag (16.07.-17.07.22) folgen dann jeweils ein 15-minütiges Qualifying sowie ein einstündiges Rennen. Teamchef Klaus Abbelen wird das LMP3-Fahrzeug über die drei Tage hinweg als Solist pilotieren.
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