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Sportwagen Allgemein
24.11.2022

Vier Audi beim Langstrecken-Finale in Abu Dhabi

Seit 2012 haben bislang sechs verschiedene Kundenteams von Audi an insgesamt sechs Ausgaben der Gulf 12 Hours teilgenommen. Am erfolgreichsten war Attempto Racing mit einem Doppelsieg im Jahr 2019. Beim Finale der Intercontinental GT Challenge 2022 am 11. Dezember setzen zwei erfahrene Teams insgesamt vier Audi R8 LMS ein und vertrauen dabei unter anderem auf fünf Audi Sport-Piloten.

„Zum ersten Mal sind die Gulf 12 Hours eine Veranstaltung mit einem internationalen Prädikat“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Das ist für uns ein willkommener Anlass, die fantastische Langstrecken-Saison 2022 nach drei 24-Stunden-Gesamtsiegen nun am Golf zu beschließen.“ Die Teams Attempto Racing aus Deutschland und Saintéloc Racing aus Frankreich haben je zwei Audi R8 LMS für den Wettbewerb auf dem Yas Marina Circuit vorbereitet. Die deutsche Mannschaft kennt das Rennen aus drei Einsätzen in den Jahren 2018, 2019 und im Januar dieses Jahres bestens. Dagegen betritt die französische Équipe, die in der Vergangenheit die 24 Stunden von Spa und die 8 Stunden Indianapolis für Audi gewonnen hat, in Abu Dhabi Neuland.

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Zehn Jahre nach dem Debüt eines Audi R8 LMS bei dieser Veranstaltung und drei Jahre nach dem ersten Gesamtsieg kommt Audi Sport mit fünf erfahrenen Rennfahrern nach Abu Dhabi. Der deutsche Langstrecken-Profi Christopher Haase geht für das Audi Sport Team Saintéloc ins Rennen. Er teilt sich das Cockpit mit seinem Schweizer Audi Sport-Fahrerkollegen Patric Niederhauser. Dritter im Bunde ist ein Aufsteiger: Der französische Privatfahrer Erwan Bastard pilotiert erstmals die GT3-Version des V10-Sportwagens. Er hat mit Saintéloc Racing in der zurückliegenden Saison im Audi R8 LMS GT4 die GT4-Silver-Cup-Wertungen der FFSA GT4 France und der GT4 European Series gewonnen.

Das Audi Sport Team Attempto aus Hannover setzt auf drei Audi Sport-Fahrer. Der Italiener Mattia Drudi hatte mit der Mannschaft von Arkin Aka 2019 den zweiten Platz in Abu Dhabi erzielt. Er wechselt sich in diesem Jahr mit dem Schweizer Ricardo Feller und dem Südafrikaner Kelvin van der Linde im Cockpit ab. 

Je eine Privatfahrermannschaft beider Teams komplettiert das Aufgebot bei der elften Ausgabe des Rennens. Wie bei vielen Langstreckenwettbewerben der Stéphane Ratel Organisation (SRO) üblich, tritt jeder Fahrer im Qualifying in Abu Dhabi zu einem 15-minütigen Zeitfahren an. Der Mittelwert aus den Bestzeiten aller Piloten pro Auto bildet die Grundlage, um die Startaufstellung zu ermitteln. Das Rennen beginnt am Sonntag, 11. Dezember um 10 Uhr Ortszeit (7 Uhr MEZ). Die Fans des Langstreckensports können diesen Wettbewerb live auf www.intercontinentalgtchallenge.com verfolgen.
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