Freitag, 2. Dezember 2022
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ROTAX Grand Finals
22.11.2022

Deutsches Team mischt ganz vorne mit

Am gestrigen Montag ging es für die 394 Fahrerinnen und Fahrer der 22. Rotax MAX Challenge Grand Finals in Portimao (PT) auf die Strecke. In zahlreichen Freien Trainings-Sessions bestand erstmals seit Freitag die Möglichkeit, sich mit der 1.531 Meter langen Kartstrecke des Kartódromo Internacional do Algarve vetraut zu machen. Aus deutscher Sicht war die erste Standortbestimmung äußerst vielversprechend.
 
Der Jüngste im Kader Maxim Becker (C4-Racing) zeigte sich in guter Form und belegte neben einen zwölften und zehnten Platz auch einen starken zweiten Rang im Feld der Micros. Bei den älteren Minis kam Teamkollege Marlon Di Salvo (C4-Racing) noch nicht richtig in Fahrt. Er musste sich mit den Plätzen 29, 21 und 28 begnügen. Besser lief es bei „Klassenkamerad“ Niklas Cassarino (DJS Racing), der als 15. und 11. zweimal im Mittelfeld landete, bevor er in seiner letzten Session nicht über Rang 27. hinauskam.
 
Gut schlug sich Austin Lee (JJ Racing) bei den Junioren. Im 72-köpfigen Feld platzierte er sich mit den Positionen 22, 10 und 13 im vorderen Teil des Felds. Das galt auch für Janne Stiak (Kraft Motorsport) bei den Senioren. Als Zweiter und 17. sorgte er am Montag für beachtliche Ergebnisse.
 
Teamkollege Denis Thum (Kraft Motorsport) untermauerte die deutsche Performance im DD2 Masters. In beiden Sessions fuhr der mehrfache deutsche RMC-Champion die zweitschnellste Runde. Damit lag er deutlich vor seinem Landsmann Daniel Schollenberger (Schollenberger Racing), der mit den Plätzen 20 und 29 noch Luft nach oben hat.
 
Aussichtsreiche Ergebnisse erzielten auf Fabian Bock (Woik Motorsport) und Jannik Jakobs (Kraft Motorsport) in der DD2-Kategorie. Beide langen eng beieinander und kratzten in den ersten Trainings bereits an den Top-Ten der Königsklasse.
 
Bei den E-Kart der E2 Senioren sorgte derweil Luca Köster (Kraft Motorsport) für Furore. Schon im ersten Training setzte er als zweiter ein Ausrufezeichen, toppte das Ergebnis im Anschluss sogar nochmals mit Bestzeiten in den anschließenden Sessions. Damit nimmt der Deutsche schon jetzt eine Favoritenstellung ein. Seine Landsleute Armin Hähnel und Tobias Follert (beide RS Motorsport) rangieren derweil im Mittelfeld, platzierten sich aber beide auch bereits unter den Top-Ten.
 
Am heutigen Dienstag geht die Jagd weiter. Erneut steht der Tag im Zeichen der Freien Trainings, bevor es am Mittwoch in Form des Qualifyings zum ersten Mal richtig ernst wird.
 
Für alle Daheimgebliebenen werden die Rotax MAX Challenge Grand Finals live übertragen. Auf der offiziellen Webseite gibt es nicht nur ein Live-Timing, sondern auch eine packende Stream-Übertragung aller Geschehnisse.
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