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ADAC GT Masters
21.04.2022

Tim Zimmermann ist heiß auf den Saisonstart

Am kommenden Wochenende (22. bis 24. April) geht das ADAC GT Masters in eine neue Saison. Tim Zimmermann aus Langenargen wird die beiden Rennen in Oschersleben zusammen mit dem neuen Team Land Motorsport und dem neuen Teamkollegen Christopher Mies auf dem Audi R8 LMS GT3 evo II in Angriff nehmen. Für Zimmermann ist es das dritte Jahr in der Liga der Supersportwagen, auf das er sich so sehr freut wie schon lange auf keine Motorsportsaison mehr.

Der Modus ist derselbe geblieben. Am Samstag und Sonntag nimmt jeweils ein Fahrer der Paarung das Qualifying in Angriff. Um 13 Uhr (live bei RTL NITRO) starten dann jeweils die einstündigen Rennen, bei denen nach etwa der Hälfte der Zeit die Fahrer gewechselt werden. Am Samstag wird Tim Zimmermann die knapp 3,7 Kilometer lange Runde zuerst in Angriff nehmen, am Sonntag wird er von Christopher Mies übernehmen. „Wahrscheinlich ist das ein Vorteil für mich“, sagt Zimmermann. „Ich freue mich wirklich, endlich im Audi zu sitzen und die Saison starten zu können.“

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Die Strecke in Oschersleben lag Zimmermann in der Vergangenheit. Schon sechs Podiumsplatzierungen konnte er dort einheimsen. Auch die Testtage verliefen zuletzt positiv für den 25-Jährigen. „Trotzdem gibt es immer eine Unbekannte“, sagt er und spricht von der „Balance of Performance“, kurz „BOP“. „So wird versucht, die verschiedenen Autos und Motorkonzepte möglichst chancengleich auf die Reise zu schicken.“ Von Rennen zu Rennen wird die BOP verändert. Vor dem Saisonstart ist dies allerdings besonders spannend.

Vergangene Saison kam der spätere Champion Mies als Dritter und Fünfter über die Ziellinie. Für Zimmermann standen im Lamborghini die Plätze 14 und 21 zu Buche. „Natürlich möchte ich mich eher an den Ergebnissen von Chris orientieren“, lacht Zimmermann, der sich sehr wohl mit seinem neuen Team Land Motorsport fühlt. „Wir müssen schauen, was in Oschersleben schon für uns drin ist, aber das Gesamtpaket fühlt sich wirklich gut an.“

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie gelten an der Rennstrecke keine Zugangsbeschränkungen mehr. Zimmermann hofft auf volle Tribünen und freut sich über Sponsoren und seine Familie, die ihn vor Ort unterstützen. „Das hat mir sehr gefehlt und natürlich auch meinen Kollegen“, so Zimmermann. „Klar kann man die Rennen im TV sehen und auch das macht Spaß. Aber an der Strecke ist es einfach ein ganz anderes Erlebnis.“
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