Samstag, 28. Mai 2022
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ADAC GT4 Germany
26.10.2021

Ernüchternde Bilanz für Hofor Racing by Bonk Motorsport in Hockenheim

„Es war ein ernüchterndes Wochenende in Hockenheim. Wir waren bei beiden Rennen ohne Chance auf eine vordere Platzierung. Bei den kühlen Temperaturen haben die Reifen auf dem BMW überhaupt nicht funktioniert. Aber dass wir trotz der bescheidenen Ergebnisse in der Fahrerwertung nur 14 Punkte verloren haben und Schrey/Piana immer noch berechtigte Chancen auf den Titel haben, grenzt für mich an ein Wunder“, äußerte Teamchef Michael Bonk nach der fünften Veranstaltung der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring ziemlich frustriert. „Wir waren wehrlos und mussten auf die Schwächen der Gegner hoffen.“

Hofor Racing by Bonk Motorsport war auf der badischen Strecke mit drei BMW M4 GT4 gestartet. Neben den ADAC-GT4-Germany-Tabellenführern Michael Schrey (Wallenhorst) und Gabriele Piana (Italien) trat das Team aus Münster noch mit Christopher Rink (Frankfurt)/Philipp Stahlschmidt (München) sowie Claudia Hürtgen (Aschheim)/Michael Fischer (Österreich) an.

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Bereits im Qualifying für das erste Rennen wurden die Anzeichen für das schwache Abschneiden deutlich sichtbar. Schrey/Piana landeten als schnellster BMW und bestes Bonk-Duo nur auf Startplatz 11. Rink/Stahlschmidt und Hürtgen/Fischer starteten von den Positionen 13 und 21. Im Zeittraining für den zweiten Lauf kam es noch schlimmer. Die Bonk-Teams belegten die Startpositionen 22 (Schrey/Piana), 25 (Rink/Stahlschmidt) und 28 (Hürtgen/Fischer). Teamchef Bonk: „Wir konnten uns keinen Fehler vorwerfen. Wir waren die schnellsten BMW, mehr war unter diesen Umständen einfach nicht möglich.“

Die Rennen liefen dann wie erwartet. Die Bonk-BMW versuchten aus dem hinteren Starterfeld nach vorn zu kommen und wollten die Fehler der Gegner nutzen. Das gelang nur bedingt. Im ersten Rennen schafften Schrey/Piana den Sprung auf Platz 9, obwohl die Reifen zum Schluss dramatisch abbauten. Die beiden anderen Bonk-BMW kamen auf den Plätzen 18 und 24 ins Ziel.

Die gleiche Situation in Rennen zwei. Nach einem Superstart von Schrey setzte das Duo Schrey/Piana erneut auf die Taktik Platzverteidigung. Am Ende gab es Rang 11 und nur durch die Schwäche der Gegner reichte es zur weiterten Tabellenführung mit 21 Punkten Vorsprung.

Teamchef Bonk: „Wir liegen in der Fahrerwertung immer noch vorn. Aber vor dem Finale auf dem Nürburgring bin ich nach unserer Vorstellung in Hockenheim nicht besonders optimistisch. Bei den äußeren Bedingungen im Herbst ist der BMW im Vergleich zu den Gegnern nur bedingt konkurrenzfähig. Und das Wetter in der Eifel hat im November auch nur wenig mit angenehmen Temperaturen zu tun.“

 
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