Dienstag, 29. September 2020
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Porsche Super Cup
13.08.2020

Zweites Silverstone-Rennen bringt Hanses nach vorne

Als letzte Vorbereitung auf die anstehende Saison, bestritt Julian Hanses aus Hilden nochmals ein Doppelevent des Porsche Mobil 1 Supercup in England. Im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft war er auf der Traditionsrennstrecke in Silverstone vertreten und machte nochmals eine steile Lernkurve.

„Die vier Rennen im Rahmen des Porsche Mobil 1 Supercup waren sehr gut für mich. Ich habe viel über das Auto, die Fahrwerksabstimmung und den Zweikampf im Sportwagen gelernt. Wir haben parallel auch viel am Setup probiert, damit ich mich darauf bestens einstellen kann“, faste Julian Hanses seine Eindrücke zusammen.

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Nach dem er nach vergangenem Wochenende nicht so zufrieden war, sah es diesmal anderes aus. Schon im freien Training legte er als Siebter gut los, doch auch diesmal war das Qualifying die Schlüsselstelle des Events. Kleinere Veränderungen am Setup nahmen Julian das Vertrauen in den Porsche. Am Ende stand nur Rang zwölf zu Buche. „Ich hatte starkes Übersteuern, was auf dieser Strecke ein großer Nachteil ist. Wir bauen dieses nun wieder um und hoffen für das Rennen bereit zu sein“, ergänzte der Schützling des MSC Langenfeld e.V.

Im Rennen lieferte er sich dann einen heißen Kampf und hatte gleich mehrere enge Rad-an-Rad-Duelle. Letztlich verbesserte er sich auf den zehnten Rang und schaffte damit den Sprung in die Top-Ten. Nach dem Rennen war der 22-jährige ganz begeistert: „Mein Auto ist wieder in der Balance und ich habe mich wohl gefühlt. Der Start verlief ebenfalls sehr gut, das war bis jetzt immer ein Manko, welches ich ausgeräumt habe. Ich habe die Zweikämpfe auf der Strecke genossen und freue mich auf weitere davon.“

Nach seinen vier Gastauftritten im Supercup, beginnt nun für ihn vom 17.-19. September die Saison des Porsche Carrera Cup Deutschland. Dieser hat seinen Saisonstart direkt auf ehrwürdigem Pflaster. Deutschlands schnellster Markenpokal startet im Rahmen des 24-Stunden-Rennens in LeMans. Danach folgen noch vier weitere Rennen im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters.