Sonntag, 5. Juli 2020
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FIA Formel E
01.03.2020

Da Costa gewinnt in Marrakesch – Günther auf dem Podest

Die ABB FIA Formel E Meisterschaft hat beim Marrakesch E-Prix ihren Ruf als spannendste Rennserie der Welt untermauert. Mit António Félix da Costa vom Team DS Techeetah gab es den fünften verschiedenen Sieger im fünften Saisonrennen. Saisonübergreifend war es der neunte unterschiedliche Gewinner eines E-Prix.
 
Maximilian Günther vom Team BMW i Andretti Motorsport sicherte sich nach spannenden 45 Minuten auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan mit einem Überholmanöver in der letzten Runde Platz zwei und fuhr damit nach seinem Sieg in Santiago de Chile zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Podest.
 
Durch den dritten Platz von da Costas Teamkollegen Jean-Eric Vergne übernahm DS Techeetah mit 98 Punkten die Führung in der Teamwertung von BMW i Andretti Motorsport (90 Punkte).
 
In der Fahrerwertung liegt Sieger Da Costa (67 Punkte) nun an der Spitze vor Mitch Evans
(Panasonic Jaguar Racing, 56) und Alexander Sims (BMW i Andretti Motorsport, 46). Günther (44 Punkte) nimmt Position vier ein.
 
Mit André Lotterer (TAG Heuer Porsche) auf Rang acht fuhr noch ein zweiter deutscher Pilot in die Punkteränge.
 
Daniel Abt (Audi Sport ABT Schaeffler) landete auf Rang 14. Pascal Wehrlein (Mahindra Racing) wurde zwischenzeitlich von einem Reifenschaden zurückgeworfen und kam auf Platz 22 ins Ziel.
 
Das Mercedes-Benz EQ Team schloss das Rennen vor den Augen von Mercedes-Sportchef Toto Wolff mit den Rängen elf (Nyck de Vries) und 15 (Stoffel Vandoorne) ab.
 
António Félix da Costa (DS Techeetah): „Wir hatten einen perfekten Plan für das Rennen. Unser Team in Paris hat zuletzt sehr hart gearbeitet und uns perfekt vorbereitet. Es freut mich, dass sich das heute mit dem Sieg ausgezahlt hat.“
 
Maximilian Günther (BMW i Andretti Motorsport): „Ich bin sehr glücklich über den zweiten Platz heute. Es war ein intensives Rennen mit den Duellen mit den beiden DS Techeetah-Fahrzeugen. Vor allem am Ende war es richtig spannend. Beim Energiemanagement war ich gegenüber JEV (Jean-Eric Vergne, Anm. d. Red.) im Vorteil. Das gab den Ausschlag dafür, dass ich ihn in der vorletzten Kurve noch überholen konnte. Das war ein sehr schönes Gefühl.“