Montag, 28. September 2020
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DTM Trophy
16.09.2020

Luke Wankmüller wird auf dem Nürburgring gestoppt

Zum dritten Rennen der DTM Trophy reiste Luke Wankmüller am vergangenen Wochenende auf den Nürburgring. Nach zuletzt zwei Streckenpremieren, wollte er nun seine Erfahrung nutzen und setzte mit Rang vier im Zeittraining ein Ausrufezeichen. Leider bereitete ihm dann jedoch die Technik seines BMW M4 GT4 Probleme.

Mit Spa-Francorchamps und dem Lausitzring warteten zum Auftakt der DTM Trophy gleich zwei neue Strecken auf Luke Wankmüller. Der Rennfahrer aus Keltern stellte sich darauf aber schnell ein und gehörte von Beginn an zu den Top-Ten. Einen Schritt nach vorne wollte er nun auf dem Nürburgring machen: „Ich kenne die Strecke aus den vergangenen beiden Jahren und freue mich darauf“, erklärte der Schützling aus dem Förderkader der ADAC Stiftung Sport.

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Den Freitag nutzte er gemeinsam mit seinem Team FK Performance zur weiteren Setup-Arbeit und unterstrich am Samstagmorgen, dass sich diese gelohnt hat. Mit Startplatz vier holte er sein bisher bestes Resultat heraus und war vor dem Rennen bester Laune. Doch diese war leider schnell vergangen. Nach einem schlechten Start kämpfte Luke ab der zweiten Runde mit Temperaturproblemen und verlor deutlich an Leistung. Am Ende kämpfte er nur noch mit stumpfen Waffen und fiel bis auf Rang neun zurück.

„Beim Start habe ich einen Fehler gemacht. Mein Timing passte nicht perfekt zur Ampel, wenig später kamen dann die Probleme mit dem Motor dazu. Das ist sehr schade, das Podium war diesmal in Reichweite“, erklärte der 19-jährige Rennfahrer. In der Nacht zum Sonntag arbeitet das Team mit Hochdruck an dem Problem und stellte Luke wieder ein konkurrenzfähiges Auto an den Start. Im Sonntags-Qualifying zeigte sich die hohe Leistungsdichte in der DTM Trophy. Luke landete auf Position zehn, mit einem minimalen Rückstand von einer Zehntelsekunde auf die Top-Fünf. „Ich habe in meiner besten Runde leider zwei Fehler gemacht, sonst hätte das Ergebnis anders ausgesehen“, war er selbstkritisch.

Im Rennen gelang ihm dagegen bei besten Bedingungen ein guter Start und er machte direkt Boden gut. Für den Verlauf der 30 Minuten hatte sich der Baden-Württemberger bereits eine Taktik zurechtgelegt und wollte zum Ende nochmals attackieren. Doch ein Ausfall der Servolenkungen stoppte ihn frühzeitig. „Ohne die Servounterstützung war es mir nicht möglich das Rennen zu beenden. Wenn man alle Probleme außenvor lässt, haben wir einen guten Schritt gemacht und sind konkurrenzfähig. Darauf möchte ich weiter aufbauen. Ein Dank an das Team für die harte Arbeit am Wochenende“, fasst der Baden-Württemberger zusammen.

Schon in wenigen Tagen erhält Luke die nächste Chance auf dem Nürburgring. Gemeinsam mit der DTM absolviert die DTM Trophy einen Doubleheader in der Eifel. Diesmal wird aber die Kurzanbindung der Traditionsstrecke gefahren - gleichzeitig beginnt schon die zweite Saisonhälfte. Im Oktober und November warten noch Rennen in Zolder und auf dem Hockenheimring.