Montag, 3. August 2020
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Automobilsport
21.07.2020

Technologie-Trends – Was geht noch im Motorsport?

Über viele Jahrzehnte war der Motorsport vom Wunsch geprägt, immer mehr Leistung auf die Strecke bringen zu können. Aufgrund der natürlichen Limits, welche diese Entwicklung beschränken, konnte dieser Trend in den letzten Jahren nur noch sehr langsam vonstatten gehen. Doch wie sieht die Zukunft des Motorsports technisch überhaupt aus? Wir werfen einen Blick auf die wichtigen Faktoren, die dabei in den nächsten Jahren eine Rolle spielen könnten.


Weg von immer mehr PS

Dass der Traum von noch mehr PS nicht so leicht in die Tat umgesetzt werden kann, wurde schon in den letzten Jahren deutlich. Denn im gleichen Tempo müssen andere Fahreigenschaften verbessert werden, damit weiterhin die gewünschte Sicherheit gewährleistet ist. Genau hier stießen die Konstrukteure jedoch an ihre Grenzen. Zusätzlich sorgen die Limits der jeweiligen Rennklassen für eine klare Begrenzung.

Schon in den letzten Jahren sorgten neue Reglements dafür, dass nicht mehr allein die höchste Motorleistung entscheidend ist, wenn es um Bestzeiten und Siege geht. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch mehr verstärken wird.


Eine Preisklasse für sich

Obwohl die Konstrukteure in Sachen Leistung nicht mehr das Unmögliche möglich machen wollen, sehen sie enormen finanziellen Herausforderungen entgegen. Besonders deutlich tritt dies in der Formel 1 hervor, die ein Budget im mittleren dreistelligen Millionenbereich voraussetzt, in die notwendige Reparaturen der Fahrzeuge oft noch gar nicht eingerechnet sind.

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Jeder kennt von zuhause die typischen Schäden, welche durch Verschleiß zustande kommen können. Beim heimischen Fahrzeug ist es oft mithilfe von kleinen Helfern möglich, sich dem zur Wehr zu setzen. Dazu zählt zum Beispiel hochwertiges Panzertape, das besonders dick und stabil ist. Hochwertige Produkte sind sogar wasserdicht und können dadurch zum Beispiel Kabel des Autos schützen. Wichtige Infos rund um den Kauf von Klebebändern sind auch auf dieser Seite zu finden.

Dass die hohen Budgets des Sports auch durchaus sinnvoll eingesetzt werden können, das zeigt das Beispiel der Formel E. Hier geht es für die Rennställe mehr denn je darum, die Entwicklung der so wichtigen Zukunftstechnologie nach vorn zu bringen. Davon können auch andere gesellschaftliche Bereiche profitieren, wenn es etwa darum geht, die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Auch darin sehen Experten einen Grund, weshalb die öffentliche Aufmerksamkeit für die Formel E in den letzten Jahren so stark gestiegen ist.


Nun sind Visionäre gefragt

Noch stärkere und lautere Verbrennungsmotoren und PS-Monster sind also nicht die Lösung im Motorsport. Nun sind innovative Lösungen notwendig, um nicht zuletzt das eigene Publikum weiter zu erreichen. Der DTM ist es bereits gelungen, eigene Pläne auf den Weg zu bringen. Schon ab 2022 sollen dort Hybridmotoren für ein sparsameres und technisch anspruchsvolles Fahren eingesetzt werden. Die Leistung wird darunter nicht leiden, denn weiterhin sind bis zu 780 PS möglich.

Dabei will es die DTM offiziellen Angaben zufolge jedoch nicht belassen. Ziel ist es, von der Zwischenstufe der Hybrid-Motoren möglichst schnell auf rein elektrische Antriebe umzusteigen. Aktuellen Berichten zufolge könnte es schon im Jahr 2025 so weit sein. Während manch traditionsbewusster Zuschauer das völlig veränderte Rennen kaum wertschätzen kann, sind sich die Verantwortlichen ihrer Sache sicher. Nun stellt sich nur noch die Frage, welche Rennställe selbst die Herausforderung annehmen. Denn auf ihren Beitrag wird es am Ende ankommen, wenn die Tourenwagenserie in einem neuen Gewand an den Start geht.