Donnerstag, 22. Oktober 2020
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Automobilsport
18.10.2020

Nico Rosberg testet Elektro-Sportwagen Volkswagen ID.R

Rekord-Rennwagen trifft auf Formel-1-Champion. Auf dem Nürburgring nahm ein ganz besonderer Gast im rein elektrisch angetriebenen Volkswagen ID.R Platz: Nico Rosberg, Formel-1-Weltmeister von 2016, drehte auf der Grand-Prix-Strecke in der Eifel einige Runden im 500 kW (680 PS) starken Elektro-Rennwagen. Rosberg, für den die Elektromobilität zur großen Leidenschaft geworden ist, investiert seit seinem Abschied aus der Formel 1 verstärkt in Zukunftstechnologien und gründete unter anderem das Nachhaltigkeitsevent Greentech Festival. Besonders faszinieren den 35-Jährigen Unternehmen mit innovativen Lösungen und nachhaltigen Konzepten im Mobilitätsbereich. Am Nürburgring stieg er in seiner weiteren Rolle als Auto-Tester und Influencer erstmals in den Volkswagen ID.R – dem Rosberg anschließend über seine Social-Media-Kanäle eine Performance attestierte, die er bislang nur aus der Formel 1 kannte.


Formel-1-Weltmeister im ID.R gleich wieder in seinem Element

„Wettergott“ Petrus meinte es auf dem Nürburgring zwar nicht gut mit dem ehemaligen Formel-1-Champion, doch trotz Regen, Wind und Temperaturen von unter zehn Grad Celsius nahm Rosberg mit einem Lächeln im ID.R Platz, der aktuell fünf Bestzeiten auf drei Kontinenten hält. „Ich bin eine Weile nicht mit einem echten Rennwagen im Regen gefahren, aber mit dem ID.R fühlte ich mich gleich wieder wie ein Fisch im Wasser. Das Fahrgefühl ist fantastisch“, sagte Rosberg nach der Testfahrt. „Die Traktion, die Beschleunigung, der Abtrieb – das kam mir sehr bekannt vor“, so Rosberg, der in seiner Formel-1-Laufbahn 23 Grands Prix gewann. „Kompliment an die Ingenieure von Volkswagen, die mit dem ID.R wichtige Pionierarbeit im Bereich der Elektromobilität geleistet haben. Der Motorsport hat die Aufgabe, Mobilität im Gesamten zu verändern. Er sollte das Test- und Entwicklungsfeld sein, um Technologien in die Serien zu transportieren. Genau das ist mit dem ID.R und dem ID.3 passiert. Ich könnte mir sogar vorstellen, einen ID.3 für meine Familie anzuschaffen.“

„Wir freuen uns sehr, dass Nico den Wunsch hatte, unseren ID.R zu testen. Dass unser Elektro-Renner einem Formel-1-Weltmeister ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist ein tolles Feedback und unterstreicht, dass die Elektromobilität viel Faszination und Emotion transportieren kann“, erklärte Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets.

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Der ID.R ist Technologieträger für die ID. Familie

Volkswagen Motorsport schreibt die Erfolgsgeschichte mit dem ID.R indes weiter. Aktuell hält der Elektro-Rennwagen fünf Bestzeiten: neben den Gesamtrekorden am Pikes Peak in Colorado (USA), auf dem Goodwood Hill (GB) und am Berg Tianmen in Zhangjiajie (China) auch den Rundenrekord für elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife sowie am Bilster Berg. Die Erkenntnisse aus den Test- und Rekordfahrten fließen in die Serienentwicklung der rein elektrischen ID. Familie ein, die mit dem kompakten ID.3 und dem Elektro-SUV ID.42 bereits gestartet ist. Ziel ist, bis zum Jahr 2025 unter der Marke Volkswagen mehr als 20 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.