Montag, 3. August 2020
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ADAC Kart Masters
30.07.2020

Leon Bauchmüller startet in Kerpen in die Saison

Nach fast zehn Monaten Rennpause dröhnen für Leon Bauchmüller am kommenden Wochenende wieder die Motoren seines Rennkarts. Der Niedersachsener bestreitet in Kerpen den Saisonauftakt des ADAC Kart Masters. In der Junioren-Klasse trifft er auf ein volles Teilnehmerfeld.

Die Corona-Pandemie hat auch die Rennsaison von Leon Bauchmüller überworfen. Der Nachwuchsrennfahrer wollte in diesem Jahr den Sprung auf die internationale Bühne machen. Rennabsagen ließen den Kalender nun aber schrumpfen. In den kommenden drei Monaten warten trotzdem vier Rennen im ADAC Kart Masters auf den 13-jährigen Rennfahrer.

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„Ich freue mich endlich wieder an den Start zugehen. Wir haben in den letzten Wochen viel getestet und Erfahrungen gesammelt. Diese möchten wir nun umsetzen und voll angreifen“, ist Leon hochmotiviert. Als Rookiemeister in der ADAC Kart Academy zeigte Leon im vergangenen Jahr sein Können im Junioren-Kart und wechselt nun in die OK Junior-Klasse.

Begleitet wird er dabei wieder durch den ADAC Weser-Ems. Neu ist dagegen sein Team: Leon geht back to the roots und wechselte wieder zu dem italienischen Karthersteller Tony-Kart. Bereits in der Bambini-Klasse feierte er damit Erfolge und möchte daran nun anknüpfen. Betreut wird er vom MPK Racing Team um Marcel Prokscha. Sein Teamchef und gleichzeitig auch Mechaniker gewann 2019 die Weltmeisterschaft und kann Leon zahlreiche Tipps geben.

Nach dem Saisonauftakt auf dem Erftlandring in Kerpen, geht es für Leon Ende September mit einer weiteren Premiere weiter. Erstmalig startet er auf der neuen Rennstrecke in Mülsen (Sachsen). Zum Abschluss warten dann im Oktober Rennen auf den bayerischen Kursen in Ampfing und Wackersdorf. 

Die Zielsetzung für Leon ist klar, er möchte von Beginn an in den Top-Ten mitmischen. In Kerpen wartet direkt ein hartes Teilnehmerfeld. Mit 50 Fahrerinnen und Fahrern aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland ist die Klasse sehr stark besetzt und nur die besten 36 kommen am Ende in die Finalrennen.