Samstag, 28. Mai 2022
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ADAC GT4 Germany
19.08.2020

Hofor Racing by Bonk Motorsport: Gelungener Start in die GT4-Saison

„Mit unserem Abschneiden beim Saisonstart der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring können wir durchaus zufrieden sein. Wir standen zweimal auf dem Podium, hatten einen guten Grund-Speed und waren mit Abstand der schnellste BMW“, analysierte Teamchef  Michael Bonk nach der Veranstaltung in der Eifel. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Jetzt gilt es noch, einige Kleinigkeiten zu verbessern.“

In der Saison 2020 setzt das Team Hofor Racing by Bonk Motosport zwei BMW M4 GT4 mit den Fahrerpaarungen Michael Schrey/Gabriele Piana (Startnummer 2) und Claudia Hürtgen/Sebastian von Gartzen (Startnummer 3) ein. In den freien Trainings probierte das Team zunächst eine Menge aus, platzierte sich von Beginn an mit beiden Autos in der Spitzengruppe. Der positive Trend setzte sich in den Qualifyings fort. Im Zeittraining für das erste Rennen fuhr Schrey auf die Pole-Position. Hürtgen belegte Rang acht. Im Qualifying für lauf zwei stellte Piana den Bonk-BMW auf Platz zwei in die erste Startreihe. Von Gartzen musste sich mit Startposition 17 begnügen. Teamchef Bonk: „Das war schon recht gut. Von Gartzen hat auf der entscheidenden Runde einen Fehler gemacht, sonst wäre er deutlich weiter vorn gelandet.“

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In Rennen 1 lief es für Bonk Motorsport zunächst recht gut. Schrey/Piana behielt nach dem Start die Topposition und konnte sich in Folge sogar etwas vom Feld absetzen. Doch zwei Safety-Car-Phasen brachten das Feld wieder zusammen. Nach dem Pflichtboxenstopp lag Piana weiterhin in Führung, doch von hinten drängte der schnellste Allied-Porsche Cayman. Als der Porsche immer heftiger attackierte, entschied das Team, den Porsche passieren zu lassen. Anschließend kam das Safety-Car ein weiteres Mal auf die Strecke und damit war das Rennen entschieden. Hürtgen/von Gartzen zeigten ebenfalls eine starke Vorstellung, verbesserten sich schnell auf Position sechs und hielten diese Platzierung bis ins Ziel. Teamchef Bonk: „Es waren noch acht Runden zu fahren und so lange hätte Piana den Porsche nicht halten können. Also haben wir eine alternative Taktik überlegt. Dass dann das Safety-Car kam, konnte keiner ahnen. Aber insgesamt war es eine gute Leistung.“

Das zweite Rennen startete ähnlich positiv. Piana hielt problemlos Position zwei, von Gartzen kämpfte sich bis auf Platz zwölf nach vorn. Nach dem Pflichtboxenstopp fuhr Schrey weiter auf Platz zwei, allerdings mit einem größeren Abstand. Aufgrund des zweiten Rangs im ersten Rennen, musste das Duo fünf Sekunden länger in der Box stehen. Gegen Rennende kam wieder der schnellste Allied-Cayman von hinten näher. Doch einsetzender Regen und die rote Flagge nach einem Unfall verhinderten den erneuten Zweikampf. Teamchef Bonk: „Wieder eine gute Vorstellung. Speziell in der zweiten Rennhälfte hat man gesehen, dass uns hier auf dem Nürburgring Motorleistung gegenüber der Konkurrenz gefehlt hat.“ Pech hatten Hürtgen/von Gartzen. Die Ausfahrt nach dem Boxenstopp wurde als gefährliche Aktion gewertet und mit einer Durchfahrtsstrafe geahndet, so blieb nur Platz 16.

Fazit von Teamchef Bonk: „Eine gelungener Auftakt. Die Autos laufen gut, die Fahrerpaarungen harmonieren. Darauf lässt sich aufbauen.“
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