Dienstag, 25. Februar 2020
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
24h Daytona
21.01.2020

Klaus Bachler bestens vorbereitet auf die 24h von Daytona

Am kommenden Wochenende (23. bis 26. Januar) steht in Florida der erste Langstrecken-Klassiker im neuen Jahr an. Dabei wird Klaus Bachler einen Porsche 911 GT3-R von Wright Motorsports pilotieren. Partner des Steirers bei der 58. Auflage der „Rolex 24 at Daytona“ sind die drei Amerikaner Ryan Hardwick, Anthony Imperator und Patrick Long. Die Besetzung ist unheimlich stark. So zählen etwa einige Ex-Formel-1-Piloten wie etwa Kamui Kobayashi, Sebastien Bourdais oder Juan Pablo Montoya oder auch der amtierende Nascar-Champion Kyle Busch zu seinen Gegnern! Und auch die Quantität ist enorm: Alleine in Bachlers Klasse, der „GT Daytona“, sind nicht weniger als 18 Autos am Start.

Trotzdem geht der 28-Jährige mit sehr viel Zuversicht in dieses Rennen. Mit gutem Grund: Denn der dreitägige Vortest vor rund zwei Wochen verlief sehr gut: „Aufgrund der Wetter-Situation konnten wir eigentlich alles durchtesten. Denn es war sowohl warm, als auch für Florida-Verhältnisse einigermaßen frisch. Ich glaube, dass wir da gute Setups herausgearbeitet haben“, so Bachler. Im Moment sagt die Wettervorhersage eher kühle Temperaturen so um die 15 Grad voraus: „Für uns sicher kein Nachteil.“

Anzeige
Ganz wichtig: Schon beim Vortest hat man gesehen, dass der Steirer diesmal in einem Topteam ist: Wright Motorsports ist in den USA eine feste Größe: „Da wird einfach hoch professionell gearbeitet – so wie man es sich als Fahrer einfach wünscht. Da passt jeder Handgriff“, so Bachler, auf den Schwerarbeit wartet. Denn geplant ist, dass er und Patrick Long die meisten Stints fahren werden.

Der Porsche-Pilot weiß aus Erfahrung aber auch, dass es ein ganz schwieriges Rennen wird: „Der Kurs in Daytona hat sehr viele Vollgas-Anteile, stellt damit an Fahrer und vor allem Material sehr hohe Anforderungen.“

Angesprochen auf die Taktik bringt es Bachler kurz und bündig auf den Punkt: „Einfach clever durchfahren – das wars!“