Sonntag, 15. Dezember 2019
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22.11.2019

Startplatz zwölf für Team75 Bernhard bei den 9 Stunden von Kyalami

Das KÜS Team75 Bernhard geht morgen bei den 9 Stunden von Kyalami von Startplatz zwölf ins Rennen. In einem turbulenten Qualifying zum Finale der Intercontinental GT Challenge (IGTC) verpassten Romain Dumas (41, FR), Dirk Werner (38, DE) und Sven Müller (27, DE) den Pole-Shootout der schnellsten zehn Autos am Freitagnachmittag nur um Haaresbreite. 

Die drei Porsche-Werksfahrer waren dabei nicht gerade vom Glück begünstigt, widrige Witterungsbedingungen taten ein Übriges. Romain startete mit dem Porsche 911 GT3 R der Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau in das erste Qualifying-Segment. In der entscheidenden Phase geriet er aber in dichten Verkehr und konnte seine Zeiten nicht entscheidend verbessern. Dirk übernahm, doch wurde sein Qualifying zunächst durch eine Rote Flagge unterbrochen, außerdem begann es zu regnen. Dennoch waren noch alle Chancen vorhanden. Schließlich bestritt noch Sven im Bernhard-Porsche im nun strömenden Regen sein Qualifying, aber auch er wurde von einer Roten Flagge behindert. Letztendlich fehlten dem Trio weniger als eine Zehntelsekunde für den Einzug in den Pole-Shootout.

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Das 9h-Rennen von Kyalami wird am Samstag um 13 Uhr Ortszeit (12 Uhr MEZ) gestartet.

Teambesitzer Timo Bernhard: „Ein ereignisreiches Qualifying. Wir haben es leider nicht in den Pole-Shootout geschafft. Im ersten Qualifying-Segment ist Romain im Verkehr gelandet und ist aufgehalten worden. Danach haben wir uns wieder schön nach vorne gekämpft und jetzt hat es noch einmal geregnet. Wir waren auf einer guten Runde, dann kam wieder eine Rote Flagge. Es war aber super eng, im Endeffekt hat uns weniger als eine Zehntelsekunde gefehlt. Aber der Spirit ist gut. Wir starten von Platz zwölf, das Rennen ist lang, wir werden alles geben.“

Teammanager Klaus Graf: „Platz zwölf ist nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Wir sind leider nicht im Top-Ten-Shootout, knapp mit Platz zwölf. Es ist aber auch brutal eng hier, dazu kamen noch die Wetterkapriolen. Gut, es hat eben knapp nicht gereicht, aber bei einem Neun-Stunden-Rennen ist die Startposition auch nicht ganz so relevant. Wir bereiten uns gut auf morgen vor, um dann bestens präpariert ins Rennen zu gehen.“