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Sportwagen Allgemein
02.05.2019

Porsche möchte Tabellenführung in Mid-Ohio weiter ausbauen

Das Porsche GT Team tritt beim vierten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Lexington (Ohio, US) als Spitzenreiter in der Hersteller- und Fahrerwertung an. Nach den Siegen auf den nordamerikanischen Traditionsstrecken in Sebring und Long Beach möchte der Sportwagenhersteller die Führung im Rennen auf dem Mid-Ohio Sports Car Course weiter ausbauen. Das vierte Saisonrennen ist nach den Langstreckenläufen in Daytona und Sebring sowie dem Sprintrennen in Long Beach der erste Event des Jahres, der über die Standardlänge von 2:40 Stunden absolviert wird.

Der Mid-Ohio Sports Car Course liegt rund 100 Kilometer südlich des großen Eriesees, an dessen Küste große Teile der nordamerikanischen Automobilindustrie beheimatet sind. Der 3,364 Kilometer lange Kurs wurde 1962 eröffnet und seither für zahlreiche Sportwagenrennen verwendet. Porsche feierte 2006 und 2007 auf der Naturbahn mit seinen vielen Asphaltübergängen zwei Gesamtsiege mit dem RS Spyder. Im vergangenen Jahr gewannen Earl Bamber (NZ) und Laurens Vanthoor (BE) an gleicher Stelle die hart umkämpfte GTLM-Klasse. Durch die nördliche Lage - in etwa auf Höhe von New York - ist Anfang Mai jederzeit mit Wetterumschwüngen zu rechnen.

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Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 starten die Sebring-Sieger Patrick Pilet (FR) und Nick Tandy (GB). Das Duo liegt derzeit auf Rang zwei der Fahrerwertung. Noch besser platziert ist das Schwesterauto von Bamber und Vanthoor. Der Neuseeländer und der Belgier führen die Meisterschaft nach dem Triumph im Straßenrennen von Long Beach vor ihren Werksfahrerkollegen an. Nachdem die GTD-Kategorie beim vergangenen Rennen an der Pazifikküste nicht am Start war, kehrt der Porsche 911 GT3 R nun wieder in den Wettbewerb zurück. Die Kundenteams Pfaff Motorsports (#9) und Park Place Motorsports (#73) setzen je eines der über 500 PS starken GT3-Fahrzeuge aus Weissach ein.

Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Das Rennen startet am Sonntag, 5. Mai um 13:40 Uhr Ortszeit (19:40 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.